Häftling mit Messer in Sammelzelle

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Traunstein - Am Montagabend kam es in der Justizvollzugsanstalt zu einer Gefährdungslage. Der 20-Jährige wurde im Zuge eines umfangreichen Polizeieinsatzes überwältigt.

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Ein seit wenigen Tagen wegen Betrugs in Untersuchungshaft befindlicher 20-jähriger litauischer Staatsangehöriger befand sich gegen 18.30 Uhr mit mehreren anderen Häftlingen in einer Sammelzelle. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und diverser Drohungen verständigten Justizvollzugsbeamte die Polizei. Mit Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Mann zunächst beruhigt werden, die Mithäftlinge wurden aus der Zelle verbracht. Mit Hinzuziehung weiterer Unterstützungskräfte, darunter auch Spezialeinheiten, wurde er gegen 20 Uhr überwältigt. Der Mann war im Besitz eines Messers, wie sich herausstellte handelte es sich jedoch um ein reguläres Besteckteil der JVA zur Einnahme der Mahlzeiten durch die Häftlinge.

Die Person wird intensiv überwacht. Die Kriminalpolizei Traunstein leitete in Absprache mit der vor Ort anwesenden Staatsanwaltschaft Traunstein Ermittlungen gegen den Mann ein.

Der Polizeieinsatz wurde durch den HvD (Höherer Beamter vom Dienst) des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit der Polizeiinspektion Traunstein geleitet. Im Rahmen der Einsatzleitung stand man in engem Kontakt mit der Leitung der JVA.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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