Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Spanngurt praktisch wirkungslos

Trotz Fahrverbot und Haftbefehl - ungesicherter Stahltransport auf A8 bei Siegsdorf unterwegs

Als Traunsteiner Polizisten auf der A8 einen Stahltransport wegen schweren Ladungssicherungsmängeln anhielten, erfuhren sie, dass der Fahrzeugführer ein aktuelles Fahrverbot für Deutschland hat und per Haftbefehl gesucht wird.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Siegsdorf/A8 - Am Dienstagvormittag befuhr ein 37-jähriger kroatischer Staatsangehöriger mit seinem mit 25 Tonnen Rundstahl beladenen Sattelzug die Autobahn A8 in Fahrtrichtung München, als eine Streife der VPI Traunstein im Bereich Siegsdorf auf ihn aufmerksam wurde, aufgrund der offensichtlich völlig unzureichenden Sicherung der je rund 700 kg schweren, längs verladenen Stahlzylinder.

Die daraufhin eingeleitete Verkehrskontrolle bestätigte den anfänglichen Verdacht: die angebrachte Niederzurrung mittels Spanngurten war praktisch wirkungslos. Vergleichbare Ladungssicherungsmängel haben in der Vergangenheit bereits zu schwer verletzten oder gar getöteten Fahrzeuglenkern in Folge von durchschlagenen Führerhausrückwänden geführt.

Wie sich bei der technischen Überprüfung der Fahrzeuge weiter herausstellte, wies der Auflieger mehrere Beschädigungen am Rahmen, insbesondere einen erheblich eingerissenen Rahmenlängsträger auf.

Ein fahrerlaubnisrechtlicher Abgleich des Betroffenen brachte zutage, daß gegen diesen aufgrund eines vergangenen Verkehrsdeliktes auf Bundesgebiet aktuell ein Fahrverbot für Deutschland bestand. Weil sich der 37-jährige nichtsdestotrotz wieder ans Steuer seines Sattelzugs gesetzt hat, muß er sich nun auch noch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Zu guter Letzt ergab eine Fahndungsabfrage des Kroaten, daß dieser per nationalem Haftbefehl von einer Staatsanwaltschaft im Norden Bayerns gesucht wurde.

Dem Fahrzeuglenker wurde die Weiterfahrt unterbunden, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Zur Abwendung des Haftbefehls und zur Sicherstellung des nun anhängigen Verfahrens musste der Kroate eine Sicherheit im vierstelligen Euro-Bereich leisten. Gegen ihn wird Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein erstattet.

Nach Abschluß der polizeilichen Maßnahmen wurde der 37-jährige wieder entlassen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Soeren Stache

Kommentare