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Verkehrspolizei Traunstein im Einsatz

Geschwindigkeitskontrollen auf der B304 und auf der A8 - Tiroler (54) mit skurriler Ausrede

Am Mittwoch (1. Dezember) führte die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße 304 bei Altenmarkt an der Alz und auf der Autobahn A8 zwischen Bernau und Bad Reichenhall durch. An der Kontrollstelle bei Altenmarkt an der Alz lag das Hauptaugenmerk in Sachen Geschwindigkeit auf dem Bereich Schwerverkehr.

Meldung im Wortlaut

Traunstein - Bei Altenmarkt wurde unter anderem ein 32-jähriger Berufskraftfahrer aus Serbien mit seinem slowenischen Sattelzug aus dem Verkehr gezogen. Bei der Auswertung des digitalen Kontrollgeräts der Sattelzugmaschine Renault kamen mehrfache Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften ans Tageslicht. Die Verstöße waren hierbei derart eklatant, dass der Serbe an Ort und Stelle ein Bußgeld in Höhe von knapp 700 Euro für das anstehende Bußgeldverfahren hinterlegen durfte.

Ähnlich verhielt es sich auch mit einem 26-jährigen, türkischen Berufskraftfahrer. Auch er hatte sich mit seinem österreichischen Sattelzug nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten. Da der Türke einen ständigen Wohnsitz in Österreich hat, wird ihm der entsprechende Bußgeldbescheid nachgeschickt werden.

Die Beamten auf der Autobahn waren nicht minder erfolgreich. Mit einem zivilen Fahrzeug mit Video-Anlage konnte in der 100 km/h-Begrenzung zwischen Felden und Bernau ein 31-jähriger Mann aus Rumänien mit seinem Volvo gemessen werden, der um 33 km/h zu schnell unterwegs war. Der Mann durfte bei seiner Kontrolle eine Sicherheit in Höhe von 250 Euro hinterlegen.

Auch auf der Autobahn wurde ein Auge auf den Schwerverkehr geworfen. So wurden ein 43-jähriger Berufskraftfahrer aus Rumänien und ein 55-jähriger Berufskraftfahrer aus Polen mit ihren Sattelzügen bei Anger und bei Bad Reichenhall kontrolliert. Die Auswertungen der Kontrollgeräte ergaben deutliche Geschwindigkeitsübertretungen im Bereich der Autobahn. Die hinterlegten Daten der Übertretungen konnten auf den Irschenberg zurückgerechnet werden. Beide Kraftfahrer mussten bei den Beamten ein Bußgeld in Höhe von 165 Euro hinterlegen.

Die skurrilste Ausrede bezüglich seines Geschwindigkeitsverstoßes gab ein 54-jähriger Mann aus Österreich zum Besten. Der Mann war kurz zuvor durch Beamte mit dem Videofahrzeug gemessen worden, als er mit seinem Audi die 120 km/h-Beschränkung im Bereich Angerer Berg mit knapp 160 km/h durchfahren hatte. Der Tiroler gab bei seiner Anhörung an, dass er nur auf Anraten seines Automobil-Clubs so schnell unterwegs sei.

Ein Mitarbeiter dieses Club war der Meinung, dass er so seinen maroden Dieselpartikelfilter ausbrennen könne. Sein Fehlverhalten sah der Mann jedoch ein. Ihn erwartet, je nachdem wie seine Aussage gewertet werden wird, ein Bußgeldbescheid in Höhe von mindestens 200 Euro.

Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Bernd Wüstneck

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