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Erste Erfahrungen als Polizist

Berufspraktikum bei der Polizei Traunstein: Eine wertvolle Investition in die eigene Zukunft

Für Matthias Zeilinger war es die erste Blaulichtfahrt, die ihm wohl noch für längere Zeit in Erinnerung bleiben dürfte. Für Benedikt Neuhauser hingegen war es ganz einfach die nochmalige Bestätigung, die richtige Berufswahl getroffen zu haben.

Die Meldung im Wortlaut:

Traunstein - Die beiden jungen Männer eint, dass sie nun im September dieses Jahres im Rahmen ihrer Ausbildung, zusammen mit fünf weiteren Beamtinnen und Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, ihr einmonatiges Berufspraktikum bei der Polizeiinspektion Traunstein absolvierten und dabei jede Menge interessanter Aspekte ihrer neuen Tätigkeit vermittelt bekamen. 

Für die sieben Berufsanfänger im Dienstrang eines Polizeioberwachtmeisters bzw. einer Polizeioberwachtmeisterin war es in diesem Zusammenhang nun auch die erstmalige Gelegenheit, ihr in der Theorie erworbenes Wissen im Berufsalltag einzusetzen. Unterstützung bekamen sie dabei von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Traunstein, die ihnen als Praxisbegleiter mit Rat und Tat zur Seite standen. Sollte also anfangs im einen oder anderen Fall noch ein gewisser Respekt vor den ersten Schritten im neuen Berufsleben vorhanden gewesen sein, so war diese Aufregung dann spätestens am ersten Arbeitstag verflogen und die Vorfreude auf die neue Tätigkeit überwog.

Im Alltagsgeschäft durften die Praktikanten dann im turnusgemäßen Schichtrhythmus unter anderem Verkehrsunfälle aufnehmen und Strafanzeigen bearbeiten. Darüber hinaus galt es im Einzelfall mitunter auch einmal eher untypische polizeiliche Aufgaben zu übernehmen. Heißt also, vom Einfangen des entlaufenen Hundes bis zum Abstellen eines Brandmelders für eine ältere Dame, die sich alleine nicht mehr zu helfen wusste, war alles dabei. Zusätzlich waren aber auch tragische Ereignisse, wie zum Beispiel die Überbringung einer Todesnachricht oder die Abarbeitung von Unglücksfällen, zu verarbeiten - beides auch ein notwendiger Teil des umfangreichen polizeilichen Aufgabenspektrums.

Ganz im Gegensatz dazu gab es dann aber auch immer wieder die teils kuriosen Momente, die zum einen eine willkommene Abwechslung boten, darüber hinaus aber natürlich auch in nachhaltiger Erinnerung blieben. Anna Borkowski beispielsweise konnte sich bei einer Verkehrskontrolle ein Schmunzeln nicht verkneifen, als der zu kontrollierende Verkehrsteilnehmer bei einem Atemalkoholtest irrtümlicherweise nicht in das Testgerät hineinpustete, sondern die darin befindliche Luft ansaugen wollte. Nicht weniger bizarr erschien Stefanie Gröbner ein Einsatzauftrag über Funk, wonach ein Bürger ursprünglich den Diebstahl eines Meteoriten anzeigen wollte, sich hierzu dann aber im Nachhinein herausstellte, dass es sich bei dem als Meteorit bezeichneten Gegenstand lediglich um einen Deko Stein handelte.

Somit blieb das äußerst kurzweilige Praktikum den Beamtinnen und Beamten in Ausbildung dann auch in ausnahmslos positiver Erinnerung und man war sich bei der offiziellen Verabschiedung durch den stellvertretenden Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Traunstein, Hrn. Ersten Polizeihauptkommissar Maximilian Lex, schnell einig, bereits jetzt mit Vorfreude auf den zweiten Praktikumsteil im Mai nächsten Jahres vorauszublicken. Hier dann auch gleich für eine Dauer von drei Monaten und mit Sicherheit auch wieder mit der einen oder anderen obligatorischen Blaulichtfahrt verbunden.

Dem Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Traunstein, Polizeioberrat Gerrit Gottwald, war es dann am Ende des Praktikums auch noch ein besonderes Anliegen, auf den notwendigen Transfer zwischen Theorie und Praxis hinzuweisen. „Insbesondere im Polizeiberuf ist eine praxisorientierte Ausbildung ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Vermittlung des Berufsbildes. Als Polizeiinspektion Traunstein kommen wir diesem Ausbildungsauftrag gerne nach, ist es letztendlich doch auch eine wertvolle Investition in unsere eigene Zukunft“ - so Gottwald abschließend.

Information zur Nachwuchswerbung und Einstellungsberatung:

Interessenten für den Polizeiberuf bietet sich unter www.mit-sicherheit-anders.de die Möglichkeit, weiterführende Informationen zur Polizeiausbildung in Bayern einzuholen. Darüber hinaus stehen mit Polizeihauptkommissarin Stefanie Berchtold (Tel. 0861/9873-104), für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land, sowie Polizeihauptkommissarin Claudia Fieseler (Tel. 08631/3673-118), für die Landkreise Mühldorf und Altötting, auch die beiden Einstellungsberaterinnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.

Auf den Bewerbungsstichtag 30.11.22 für den nächstmöglichen Einstellungstermin im September 2023 darf abschließend hingewiesen werden.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

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