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Plötzlicher Stau in der Hochstraße in Traunstein am Freitag

Lkw-Fahrer verliert Auflieger im Fahrbetrieb: Verkehr kurzzeitig komplett blockiert

Am Freitag (10. Dezember) kurz nach 17 Uhr staute sich der Berufs- und Einkaufsverkehr auf der Hochstraße in Traunstein erheblich. Nach Traunstein hinein und aus dem Stadtgebiet hinaus ging nichts mehr. Den Grund hierfür konnte eine, zufällig vor Ort anwesende, Streife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ausfindig machen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Traunstein - Bei einem 51-jährigen Berufskraftfahrer aus Ungarn hatte sich im Fahrbetrieb, sprich: beim Einfahren von einer untergeordneten Straße in die Hochstraße, der Sattelauflieger von der Sattelzugmaschine gelöst. Der Auflieger lag letztlich nur noch auf der Hecktraverse der Sattelzugmaschine auf. Der havarierte Sattelzug stand nun quer über die Hochstraße und blockierte somit den Verkehrsfluss. Andere Verkehrsteilnehmer waren zum Glück nicht geschädigt worden.

Durch Niederfahren der Kurbelstützen am Auflieger konnte dieser wieder auf ein entsprechendes Niveau gebracht werden, so dass der Ungar mit seiner Sattelzugmaschine wieder unter den Auflieger fahren und diesen einkuppeln konnte. Dadurch konnte der Ungar seinen Sattelzug schließlich auf die Seite fahren.

Wie kann so etwas passieren? An der vorderen Bodengruppe des Aufliegers befindet sich ein nach unten ragender Bolzen, der sogenannte Königszapfen, der mit der Sattelkupplungsplatte der Zugmaschine verbunden wird und somit eine sichere Verbindung zwischen den beiden Fahrzeugeinheiten herstellt. Es gab zum einen die Möglichkeit, dass die Kupplungsplatte an der Sattelzugmaschine bereits vor dem Aufsatteln zu war und sich nun der Königszapfen des Aufliegers vor der geschlossenen Kupplung befand.

Zum anderen bestand die Möglichkeit, dass der Königszapfen des Aufliegers nicht richtig in die Kupplungsplatte der Sattelzugmaschine eingerastet war und der Königszapfen somit nicht durch einen Verschlusskeil gesichert war. Welche der beiden Möglichkeiten in diesem Fall auch zutraf, das Fehlverhalten lag letztlich beim Kraftfahrer selbst. Er hätte die Verriegelung an der Kupplung vor Antritt seiner Fahrt kontrollieren müssen.

Der Ungar wurde durch die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein vor Ort mit einem entsprechenden Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich belegt. Den Schaden an der Zugmaschine und am Auflieger, der mehrere tausend Euro beträgt, muss der Ungar nun noch seinem Arbeitgeber erklären.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Monika Skolimowska

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