Bei Kontrolle von Vergangenheit eingeholt

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Bergen - Eigentlich hätte ein Österreicher seinen Führerschein bei der Polizei abgeben sollen. Da er dies jedoch "vergessen" hatte, halfen ihm die Beamten nun auf die Sprünge:

Am Vormittag des 15. November wurde eine Zivilstreife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein auf ein österreichisches Auto-Anhänger-Gespann aufmerksam, welches die Beamten im Bereich eines Überholverbotes auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg überholte. Zudem überschritt der 45-jährige Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auf dem Bergener Talübergang.

Bei der anschließenden Kontrolle sollte es aber nicht bei den beiden ersten Verstößen bleiben, da sich ergab, dass für den Spengler ein rechtskräftiges Fahrverbot, aufgrund diverser Verstöße in der Vergangenheit, bestand. Er hätte seinen Führerschein seit etwa eineinhalb Jahren bei einer Polizeidienststelle vorweisen müssen, um dass gegen ihn verhängte einmonatige Fahrverbot anzutreten. Da er dies seit geraumer Zeit versäumt hatte, halfen ihm die Autobahnpolizisten auf die Sprünge und schafften Abhilfe zum sofortigen Antritt des Fahrverbotes an Ort und Stelle.

Den durchreisenden Österreicher erwartet ein Strafverfahren aufgrund des Fahrens trotz Fahrverbotes in Verbindung mit den aktuell begangenen Verkehrsordnungswidrigkeiten gemäß der Straßenverkehrsordnung. Die Weiterfahrt wurde durch den fahrberechtigten Beifahrer angetreten und so konnte die Fahrt nach einer kleinen Unterbrechung fortgesetzt werden.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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