Radarwarner und die Folgen...

Traunstein - Ein gutes Auge bewiesen Polizisten bei einer Radarkontrolle auf der A8. Sie entdeckten in einem Auto einen Radarwarner - und später noch viel mehr!

Bei einer stationären Geschwindigkeitsmessung der Verkehrspolizei Traunstein auf der Autobahn A8 im Bereich des Bergener Talübergangs am Mittwoch fuhr gegen 13.25 Uhr auch ein 50-jähriger Österreicher mit seinem Jaguar durch die Kontrollstelle. Dieser war bei erlaubten 60km/h zwar nicht zu schnell, jedoch hatte er einen unzulässigen Radarwarner im Fahrzeug angebracht. Dies fiel den Kontrollbeamten auf, so dass das Fahrzeug an der Anschlussstelle Schweinbach angehalten wurde.

Während der Anzeigenaufnahme wurde schließlich festgestellt, dass gegen den Österreicher seit letzten November ein Fahrverbot wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung im Januar 2012 bestand. Auch dieses Fehlverhalten hatte sich auf der Autobahn A8 im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Traunstein zugetragen, woraufhin ein Fahrverbot von zwei Monaten gegen den Unternehmer verhängt wurde. Die Geldbuße hatte er zwar noch ordnungsgemäß bezahlt, jedoch das Fahrverbot nie angetreten.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der 50-Jährige vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, bei dem ihn eine Geldstrafe erwartet. Nach der Anzeigenaufnahme musste er sich abholen lassen. Das Fahrverbot trat er nun sofort an.

Der verbotene Radarwarner wurde sichergestellt. Dieser dürfte aber ohnehin nicht funktioniert haben, da von der Polizei ein anderes Messsystem verwendet wurde...

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser