Polizei ermittelt am Hochberg bei Traunstein

Wilderer schießt auf Reh und lässt es grausam verenden

Traunstein - Im Bereich um Paulöd fanden Holzarbeiter am 10. August ein totes Reh im Wald liegen. Das Tier lag offenbar schon mehrere Tage.

Die Untersuchung des Tiers ergab, dass es offensichtlich mit einem Kleinkaliber-Gewehr beschossen worden ist. Trotz eines guten Herz-Treffers konnte das tödlich getroffene Reh noch etwa 20 Meter tief in den Wald flüchten, ehe es verendete. Der Schütze hatte wohl nicht nachgesucht oder die Suche aufgegeben. 

Die Traunsteiner Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Wilderei. Die Beamten denken, dass das Reh aus einem Auto heraus mit einem zu schwachen Kaliber beschossen, und vorher als Ziel wahrscheinlich sogar angeleuchtet worden ist.

Der Tatort liegt zwar abseits von Durchgangsstraßen. Die Polizei hofft aber trotzdem auf Hinweise unter der Telefonnummer 0861/9873-0. Selbst unter Wilderern wird nämlich das Liegenlassen angeschossenen Wildes geächtet.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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