Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

Zwischenbilanz zur Trostberger Sicherheitswacht

Trostberg - Am 8. Januar diesen Jahres war es soweit und die Sicherheitswacht nahm in Trostberg ihre Arbeit auf. Je vier Frauen und Männer haben sich für das verantwortungsvolle Ehrenamt bei der Polizei entschieden und waren nach 40 Stunden Ausbildung einsatzbereit.

Nach nun mehr als sechs Monaten war es an der Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen. Stellvertretender Dienststellenleiter, EPHK Bernhart, begrüßte den anwesenden 1. Bürgermeister Herrn Schleid sowie zwei Angehörige der Sicherheitswacht, die zusammen mit den Verantwortlichen der Trostberger Polizei ihre Erfahrungen wiedergaben und der Presse Rede und Antwort standen.

PHK Lichtmannegger verschaffte eingangs auszugsweise einen Überblick bisheriger Tätigkeiten der Sicherheitswacht und über deren geleisteten Einsatzstunden. Die Trostberger Sicherheitswacht ist eine von derzeit 13 aktiven Sicherheitswachten mit insgesamt 109 Mitgliedern im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Vier weitere befinden sich im Aufbau.

In Trostberg wurden bis Ende Juni bei92 Streifengängen insgesamt 850 Einsatzstunden durch die Sicherheitswacht geleistet, wobei auch hier die Zeiten für Dienstbesprechungen und Fortbildungen berücksichtigt sind. So wurden die Angehörigen der Sicherheitswacht mittlerweile durch PHK Doppelberger, der maßgeblich als Verbindungsbeamter fungiert, auch als Verkehrshelfer ausgebildet, damit man bei einem kurzfristigen Ausfall eines solchen für die Schulwegsicherheit sofort vor Ort eingreifen könne.

In den vergangenen sechs Monaten war die Sicherheitswacht vorwiegend im Stadtgebiet zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs, um insbesondere schon durch Anwesenheit Störungen zu verhindern, aber auch um aktiv einzuschreiten und als Ansprechpartner für die Bevölkerung zu fungieren. Auch im Rahmen kleinerer Hilfeleistungen waren sie für Bürger im Einsatz. Zudem war die Sicherheitswacht im Umfeld des Volksfestes oder der Eisdisco auf Streife unterwegs, unterstützte die Polizei bei einer Vermisstensuche oder bei einer Verkehrsunfallaufnahme, wenn es um die Feststellung von Zeugen ging. Des weiteren wurden durch die Sicherheitswacht Schäden an öffentlichen Einrichtungen direkt an die Stadt oder nichtzugelassene Fahrzeuge auf öffentlichen Verkehrsgrund an die Polizei gemeldet. Aus polizeilicher Sicht ergibt sich somit durch die Sicherheitswacht ein Zugewinn an Sicherheit im öffentlichen Raum, was immer wieder durch Rückmeldungen von Trostberger Bürgern bestätigt wurde. Außerdem funktioniert die Zusammenarbeit mit den polizeilichen Einsatzkräften reibungslos.

Leider wird zum September eine Angehörige der Sicherheitswacht ihren Dienst quittieren, um die Ausbildung bei bayerischen Polizei zu beginnen, was letztlich für deren qualifizierten Nachwuchs wieder erfreulich ist.

Anschließend wurde das Wort an die beiden Vertreter der Sicherheitswacht übergeben, die über ihre konkreten Erfahrungen im Streifendienst berichteten. Gerade für ältere Bürger seien sie ein gern gesehener Ansprechpartner. Außerdem könnten kleinere Problemstellungen in den meisten Fällen mit den Betroffenen vor Ort im Gespräch gelöst werden, was auch den Bürgermeister freute.

In diesem Zusammenhang wurde durch EPHK Bernhart nochmals herausgestellt, dass die Sicherheitswacht keinerlei Ersatz für die Polizei darstelle und diese von ihren originären Aufgaben entbinde, sondern ein hervorragendes Bindeglied zwischen Bürgern und Polizei sei. Herr 1. Bürgermeister Schleid und EPHK Bernhart nahmen schließlich die Gesprächsrunde zum Anlass, sich bei der Sicherheitswacht für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken.

Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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