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Polizei zieht dennoch positive Bilanz

Turbulente Szenen auf Traunsteiner Frühlingsfest: Schlägerei mit Messer und Masskrug - Hundebiss

Das Traunsteiner Frühlingsfest erlebte in diesem Jahr einen regen und starken Besucheransturm. Dies setzte sich bei bestem Wetter auch am zweiten Festwochenende fort - die Polizeiinspektion Traunstein stellte herausragend hohe Besucherzahlen fest. Diese führten am Samstag wiederholt zu der Situation, dass das Festzelt an der Siegsdorfer Straße an seine Kapazitätsgrenze gelangte. Doch dies war nicht das einzige Problem.

Die Meldung im Wortlaut:

Da viele Festbesucher bei entsprechendem Rahmenprogramm in das Festzelt drängten, mussten wie schon am Wochenende zuvor ab etwa 22 Uhr verschiedene Maßnahmen zur Regulierung des Zugangs getroffen werden. Diese umfassten unter anderem die zuletzt bewährte Einbahnregelung, Durchsagen durch den Veranstalter, sowie Zutrittsbegrenzung durch die Polizei.

Dies stieß bei einigen Besuchern, welche in der Folge längere Wartezeiten am Eingang hinnehmen mussten auf Unverständnis, ein großer Teil der feierhungrigen Besucher akzeptierte dies jedoch geduldig und konnte ab 23 Uhr wieder uneingeschränkt ins Zelt.

Die Polizeiinspektion Traunstein bedankt sich in diesem Rahmen für die überwiegend vorhandene Disziplin und Toleranz und Akzeptanz hinsichtlich dieser schwierigen Situation, in welcher verschiedene Belange der Festbesucher und der Sicherheitsbehörden aufeinandertrafen.

Neben dieser Problemstellung wurden die eingesetzten Polizeikräfte an verschiedenen Stellen auch durch Straftaten, überwiegend Körperverletzungsdelikte, gefordert.

Schlägerei unter Jugendlichen

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang eine am 13. Mai, gegen 22.50 Uhr, mitgeteilte Auseinandersetzung unter Jugendlichen auf dem Festplatz. Bei Eintreffen zahlreicher Polizeikräfte konnten lediglich mehrere Dutzend Jugendliche angetroffen werden, da sich die beiden Beteiligten der Auseinandersetzung bereits entfernt hatten. Im Rahmen der Tatbestandsaufnahme konnten Anhaltspunkte gewonnen und Beweismittel sichergestellt werden, welche auf eine Schlägerei mit wechselseitigen Körperverletzungsdelikten hindeuten und Hinweise auf die beiden Beteiligten ergaben. Da mehrere Zeugen auch die Verwendung eines Messers erwähnten, werden auch dahingehend aufwändige Ermittlungen folgen.

Hundebiss

Kurz zuvor, etwa gegen 22 Uhr, wandte sich eine junge Frau an den Sanitätsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes um eine Verletzung am Oberschenkel behandeln zu lassen. Im Rahmen der Befragung schilderte sie, dass sie im privaten Bereich der Wohnwagen der Schausteller von einem Hund gebissen worden sei. Die junge Frau begab sich nach erster Wundversorgung vor Ort selbstständig in ein Krankenhaus. Hier wurden Ermittlungen aufgrund des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung durch den Hundehalter aufgenommen.

Mann schlägt mit Masskrug zu

Am Samstag (14. Mai) gegen 23 Uhr, wurden Polizeikräfte am Haupteingang zum Festzelt, angesprochen. Im Rahmen der Sachverhaltserhebung stellte sich heraus, dass zwei männliche Festzeltbesucher von einem Mann, welcher kurz darauf festgenommen werden konnte, mit einem Masskrug geschlagen worden seien. Die beiden Männer wurden hierdurch leicht verletzt. Gegen den Festgenommenen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen eingeleitet, er konnte nach Durchführung einiger Sofortmaßnahmen vor Ort entlassen werden, erhielt jedoch einen Platzverweis für das Festgelände.

Insgesamt zieht die Polizeiinspektion Traunstein ein positives Fazit.

Einem festgestellten, gemäß Einschätzung und Erfahrung der Polizei nie dagewesenen Besucherandrang an allen Tagen des Traunsteiner Frühlingsfestes, stehen weniger als ein Dutzend festgestellte Straftaten, insbesondere Körperverletzungsdelikte und eine überschaubare Anzahl Ordnungswidrigkeiten, insbesondere Verstöße gegen die Volksfestverordnung, entgegen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild