Großeinsatz der Feuerwehr

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Übersee - Am Donnerstag brach in einem ehemaligen Bauernhaus in Übersee Feuer aus. Eine Person wurde verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden.

Am späten Vormittag des Donnerstag, 10. Januar, geriet ein ehemaliges Bauernhaus in Übersee in Brand. Ein Nachbar erlitt bei Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung und kam in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden am Haus wird derzeit auf 80.000 bis 100.000 Euro geschätzt. Beamte der Traunsteiner Kriminalpolizei übernahmen noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache.

Über 70 Feuerwehrleute im Einsatz

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Erstmeldung mit Fotos

Gegen 11.20 Uhr wurde der Polizei der Brand des ehemaligen Bauernhauses in der Ringstrasse in Übersee von der Integrierten Rettungsleitstelle mitgeteilt. Die Feuerwehren aus Übersee, Grassau, Marquartstein und Bergen rückten zeitgleich mit mehr als 70 Mann zur Brandbekämpfung aus, der Brandort musste großräumig abgesperrt werden. Die Wehren hatten die Flammen glücklicherweise unter Kontrolle bringen können, noch ehe es zum Vollbrand kam. Das Haus wurde im Inneren aber, auch durch den Rußniederschlag, stark beschädigt. Der Sachschaden wird derzeit auf 80.000 bis 100.000 Euro geschätzt.

Die Flammen waren gegen 11.15 Uhr im ersten Stock des Hauses ausgebrochen und hatten sich von dort über eine Wand und den Fehlboden bis ins Dachgeschoss und in das Erdgeschoss ausgebreitet. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Bewohner und ein Nachbar bemerkten das Feuer und unternahmen noch Löschversuche. Dabei erlitt der 56-jährige Nachbar eine mittelschwere Rauchgasvergiftung, er kam zur voraussichtlich stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Brandermittler der Traunsteiner Kripo nahmen ihre Untersuchungen zur Brandursache vor Ort bereits auf. Eine vorsätzliche Brandlegung kann nach jetzigem Stand ausgeschlossen werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Brand durch die Selbstentzündung von heißer Asche verursacht worden ist.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © kaf

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