Uneinsichtiger Serbe versucht es gleich zwei Mal

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Traunstein - Die Polizei traf in der Nacht zum Dienstag auf einen alten Bekannten. Der serbische Staatsbürger war bereits 2001 bereits abgeschoben worden. Aber damit nicht genug. Er versuchte es wenige Stunden später gleich nochmal.

Am Dienstag kontrollierte gegen 4.45 Uhr eine Besatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein im Fernreisezug EN 462 auf der Fahrt von Salzburg nach München auf Höhe Teisendorf einen 33 Jahre alten serbischen Staatsangehörigen. Dabei stellten die Beamten fest, dass er im Jahr 2001 abgeschoben und mit einem unbefristeten Wiedereinreiseverbot belegt worden war.

Er war bereits fünfmal erkennungsdienstlich behandelt worden, unter anderem wegen schwerem Diebstahl. Er gab dabei vor, nichts von seinem Einreiseverbot gewusst zu haben. Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde ihm klar gemacht, dass er nicht nach Deutschland einreisen darf. Nach Anzeigenaufnahme wurde seine Ausreise Richtung Österreich überwacht.

Er versprach, nach Serbien zurückzukehren. Am gleichen Tag überprüfte um 17 Uhr eine Streife der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein eine männliche Person, die auf der B 304 auf Höhe Hörafing zu Fuß unterwegs war und gerade einen Bus Richtung Traunstein besteigen wollte. Die Zivilfahnder staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass es sich um den gleichen Serben handelte, der bereits in den Morgenstunden angezeigt worden war.

Der Mann wurde der Schleierfahndung zur weiteren Bearbeitung übergeben. Auf Grund dessen, dass der Serbe derart uneinsichtig war, was deutsche Gesetze betrifft, wurde er in Haft genommen.

Pressemeldung der PI Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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