Ungarischer Wiederholungstäter erwischt

Siegsdorf - Die Verkehrspolizeiinspektion konnte einen ungarischen Wiederholungstäter dingfest machen. Er manipulierte die Fahrtenschreiber.

Am Dienstag, den 29. November, kurz nach 16.30 Uhr, wurde auf der  A 8 München – Salzburg, Höhe der Anschlussstelle Siegsdorf, durch eine Zivilstreife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ein ungarischer Klein-Lkw-Anhänger-Zug, der mit einem Gebrauchtwagen beladen war, angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Als Fahrer konnte hierbei ein 37-jähriger Kraftfahrer aus Ungarn angetroffen werden.

Für dessen Fahrzeugkombination war im Zugfahrzeug ein Kontrollgerät verbaut. Dieses Kontrollgerät war jedoch derart manipuliert, dass die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit und die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke wesentlich geringer auf dem Schaublatt aufgezeichnet worden waren.

Die Weiterfahrt mit dem Klein-Lkw-Anhänger-Zug wurde unterbunden. Der Ungar wurde wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen und anderer Delikte zur Anzeige gebracht. Zur Durchführung des anstehenden Strafverfahrens musste er eine Sicherheit in Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen.

Nach einer korrekten Einstellung seines Fahrtschreibers durch eine Fachwerkstatt kann der Ungar seine Fahrt in den nächsten Tagen fortsetzen.

Die kontrollierte Fahrzeugkombination war den Beamten allerdings nicht ganz unbekannt. Vor etwa einem Vierteljahr war bereits der Chef des 37-jährigen Ungarn mit dem besagten Klein-Lkw-Anhänger-Gespann wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen zur Anzeige gebracht worden.

Damals zeichnete der Fahrtschreiber die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit um 13 Prozent weniger auf. So schlimm war es diesmal zwar nicht ganz. Jedoch muss auch der Unternehmer mit einer Strafe rechnen, die, da es sich bei ihm um einem Wiederholungstäter handelt, nun jedoch wesentlich höher ausfallen dürfte.

Pressemitteilung Verkehrpolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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