Viel Arbeit für die Grassauer Wehr

Öl droht in Chiemsee zu treiben - Feuerwehr im Einsatz

Übersse - Einen einsatzreichen Vormittag hatte die Freiwillige Feuerwehr Übersee am Donnerstag (6. August). Nicht nur zu einem Brand mussten die Floriansjünger ausrücken.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Gegen 7 Uhr verständigte eine Mitteilerin aus Übersee die Integrierte Rettungsleitstelle Traunstein, dass auf dem Überseeer Bach Öl schwimmen würde.

Die verständigte Freiwillige Feuerwehr Übersee stellte hieraufhin fest, dass dieser Sachverhalt richtig ist. Zur Eindämmung des Ölfilms und zur Vermeidung, dass Öl in den Chiemsee gelangt, wurde im Bereich den Überseeer Bachs 8 Ölsperren errichtet.


Bei der Errichtung des Ölsperren waren ca. 30 Angehörige der FFW Übersee anwesend. Noch währende der Errichtung der Ölsperren wurde der Brand eines Wohnhauses im Ortsteil Übersee/Luft mitgeteilt. Die Kräfte der Feuerwehr verlegten hieraufhin unmittelbar zur Einsatzstelle des Brandes. Hier konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich um einen Zimmerbrand handelte und die Bewohner des Anwesens diesen bereits selbst löschen konnten. Von der Feuerwehr musste das Gebäude jedoch belüftet werden. Die drei anwesenden Bewohner wurden durch das BRK erstversorgt und infolge einer Raucheinwirkung zur weiteren Untersuchung in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Infolge des beherzten und schnellen Eingreifens der Bewohner entstand am Gebäude nur ein sehr geringer Sachschaden durch den Brand.

Nach Abschluss dieses Brandeinsatzes wurden durch die Feuerwehr Übersee die Ölsperren im Überseeer Bach weiter ausgebaut. Die weiteren Ermittlungen zur Einleitungsstelle und den Verursacher wurden durch das LRA Traunstein in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Grassau geführt. Diese führten zur Feststellung, dass das festgestellte Öl im Zusammenhang mit den Nachwirkungen des Hochwassers am Wochenanfang in einen Regenwasserkanal gelangte, welcher in den Überseeer Bach mündet.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen dürfte eine größere Gefahr für die Umwelt jedoch abgewandt sein.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Rubriklistenbild: © fib/Eß

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