Panische Mutter wählt Notruf am Waginger See

Missverständnis: Großaufgebot an Rettungskräften rückt umsonst an

Waging am See - Eine panische Mutter verständigte am Montag den Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot anrückte. Doch es handelte sich nur um ein Missverständnis.

Beim Badebereich des Segelclubs wurde am 30. Juli ein 22-Jähriger aus Indonesien vermisst. Seine Mutter beobachtete den jungen Mann, wie er in See zum Schwimmen gehen wollte. Leider hat sie nicht festgestellt, dass er gleich wieder aus dem Wasser kam, um am See entlang zu spazieren. 

Da der junge Mann ein schlechter Schwimmer ist und die Mutter ihn nicht mehr sah, ging sie von einem Badeunfall aus und verständigte den Rettungsdienst. Da kurzzeitig ein Ernstfall angenommen werden musste, rückten Rettungskräfte mit Rettungswagen, Notarzt, Taucher und Hubschrauber an.

Kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte konnte Entwarnung gegeben werden. Erst jetzt stellte sich heraus, dass der 22-Jährige tatsächlich am Ufer entlang spaziert war und sich zu keiner Zeit in Gefahr befand.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © picture al liance/dpa

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