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Bürgerbefragung zum A8-Ausbau in Piding?

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Piding - Eine Stellungnahme der Gemeinde zum A8-Bestandsausbau bleibt nach einer "hoch chaotischen" Gemeinderatssitzung weiter aus. Einig ist man sich dagegen bei einem Tempolimit.

Die Entscheidung der Autobahndirektion im vergangenen Jahr löste bei vielen Pidingern Zähneknirschen aus: Keine Nordumfahrung um die Gemeinde, sondern eine Verbreiterung auf der bestehenden Trasse durch den Ort. Der möglicherweise letzte Ausweg: Eine "Stellungnahme" der Gemeinde zu den Plänen.

Doch in dieser Hinsicht ist man nach wie vor keinen konkreten Schritt weitergekommen. Für Bürgermeister Hannes Holzner ist "alles im Prozess", nach Ansicht des Dritten Bürgermeisters Bernhard Zimmer lässt Piding dagegen "wichtige Zeit verstreichen", wie sich in Gesprächen mit BGLand24.de herausstellte.

Klausurtagung nach "hoch chaotischer" Sitzung

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In einer "hoch chaotischen Gemeinderatssitzung" (Zitat Zimmer) einigte man sich am Mittwoch zumindest darauf, eine Klausurtagung am 28. Februar einzuberufen - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ursprünglich wollte man sich dabei auch noch von externen Experten beraten lassen, in Sachen Natur, Recht, Ortsentwicklung. Doch die Experten konnten nicht rechtzeitig gefunden werden.

Sinn und Zweck dieser Klausurtagung wird es also sein, endlich eine gemeinsame Stellungnahme der Gemeinde zu formulieren: "Wir sollten darin Mindestforderungen an die Autobahndirektion stellen, um die Bürger bestmöglich zu schützen", so Bernhard Zimmer von den Grünen. Bürgermeister Holzner brachte jedoch noch eine weitere Möglichkeit ins Spiel: Eine Bürgerbefragung, an dessen Ergebnis sich die Räte bei der Formulierung ihrer Stellungnahme orientieren könnten. Auch darüber soll am 28. Februar entschieden werden.

Forderung: Tempo 80 auf der Pidinger A8

In einem anderen "Autobahn-Thema" war man sich in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch dagegen einig: Bisher brausten die Autos mit 120 Sachen vom Walserberg hinunter durch die beiden Pidinger Ortsteile. Geht es nach den Räten soll damit nun Schluss sein. "Wir fordern eine Begrenzung auf 80 km/h und einen leiseren Asphalt", so Zimmer. Aber auch hier ist der Dritte Bürgermeister alles andere als zuversichtlich: "Ob das dann kommt oder nicht entscheidet das Innenministerium. Aber das wird nichts nützen. Die lehnen sowas doch regelmäßig ab."

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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