Expertenrat für A8-Stellungnahme wird teuer

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Ein "Protestgerüst" der Gegner des Bestandsausbaus soll demonstrieren, wie hoch die A8 künftig durch die Gemeinde verlaufen könnte.
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Piding - Noch immer fehlt eine Stellungnahme der Pidinger Gemeinderäte zum A8-Ausbau: Experten sollen bei der Bewertung helfen - doch diese kosten der Gemeinde einen fünfstelligen Betrag.

Am 5. November 2014 war es, als die Autobahndirektion ihre Pläne des Bestandsausbaus der A8 bei Piding präsentierte. Auf einen gemeinsamen Nenner dazu kam der Gemeinderat in den Monaten danach aber nicht. Auch eine nichtöffentliche Klausurtagung im Februar blieb ergebnislos. Kommendes Wochenende soll es nun soweit sein: Mithilfe von Experten arbeiten die Gemeinderäte Eckpunkte für eine Stellungnahme über den Autobahnausbau aus - doch das wird kosten.

Insgesamt 20.286,46 Euro ist den Pidingern der Expertenrat wert, wie heimatzeitung.de berichtet. Rechtsanwälte aus München, ein Stadtplaner aus Traunstein und ein Straßenplaner aus Dresden werden der Gemeinde am Samstag zur Seite stehen und ihre Beurteilungen zu den einzelnen Ausbauvarianten vorlegen. In der Gemeinderatssitzung im Mai soll die Stellungnahme an die Autobahndirektion dann endgültig stehen. Fraglich ist allerdings: Lässt sich an den Konzepten der Autobahndirektion überhaupt noch rütteln?

Im November sprachen sich die Planer für den Bestandsausbau der A8 aus und gegen eine Nordumfahrung der Gemeinde: "Die Fakten sprechen einfach dafür", so Josef Seebacher von der Autobahndirektion - auch eine gerichtliche Anfechtung hätte schlechte Chancen. Die Gegner des geplanten Bestandsausbaus befürchten neben noch mehr Lärm und Schmutz auch, dass sich die A8 in Zukunft bis zu zehn Metern über ihre Köpfe erhebt. Die sechsspurige Autobahn soll künftig auf einem höheren Wall verlaufen.

xe

Quelle: BGland24.de

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