Ätzender Stoff in der Salzachschleife

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Phosphor

Laufen - Am Sonntagnachmittag wurde der Polizei Laufen mitgeteilt, dass sich ein Kind beim Sonnenbad an der Salzachschleife verbrannt hatte. Nach Zeugenaussagen hatte die Liegedecke unvermittelt zu rauchen begonnen.

Das daraufliegende 10-jährige Mädchen habe über Schmerzen geklagt. Erste Ermittlungen über einen Sachverständigen der Werksfeuerwehr aus Gendorf ergaben, dass die Verbrennungen durch am Boden liegende Phosphorteilchen hervorgerufen wurden. Bei der Absuche der Salzachschleife durch Feuerwehrkräfte wurde an wenigen Stellen rötlich bis gelbes körniges Material in maximal Stecknadelkopfgröße gefunden.

Nachdem anzunehmen war, dass es sich bei dem Stoff möglicherweise um Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, wurde das Landratsamt, das Wasserwirtschaftsamt und Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes eingeschaltet.

Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes haben die Örtlichkeit an der Salzachschleife großflächig abgesucht und keine weiteren Phosphorteilchen gefunden, so dass das Landratsamt BGL die Fläche an der Salzachschleife für die Allgemeinheit wieder frei geben konnte. Spaziergänger an der Salzach werden allerdings gebeten, in den nächsten Tagen etwas vorsichtiger zu sein und eventuelle Feststellungen der Polizei oder der Stadt Laufen zu melden.

Quelle: BGland24.de

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