Wann kommen Gehsteige für Feldkirchen?

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Die Straßenenge zwischen dem südwestlichen Anwesen und dem alten Pfarrhaus wurde im Zuge einer Neugestaltung des Dorfplatzes etwas entschärft, indem dort durch Holzpfosten getrennt ein schmaler Gehweg entstand. Dennoch: Die neuralgische Gefahrenstelle ist, auch durch Kreuzungsverkehr, nicht restlos beseitigt, zumal die 30 km/h-Beschränkung von Verkehrsteilnehmern nur bedingt eingehalten wird.

Ainring - Innerhalb einer Woche veranstaltete die CSU Ainring mehrere Stammtische zum Thema Verkehr. Die Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Anliegen vorbringen.

Alle Gemeindemitglieder konnten mit den CSU-Gemeinderäten und -Vorstandsmitgliedern in Mitterfelden, Feldkirchen und Straß über Verkehrsanliegen und -probleme diskutieren. Die Themen wurden protokolliert und im Ortsvorstand weiter beraten.

Mit jeweils unterschiedlicher Besetzung durch die Gemeinderäte Sven Kluba, Jörg Mader, Rosemarie Bernauer, Bruno Thurnhausstatter, Franz Eder und Robert Egger sowie Ainrings 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch waren die Stammtische von CSU-Seite aus kompetent besucht. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Verkehrsanliegen mit den örtlichen CSU-Vertretern zu besprechen. Vielfach ergaben sich dabei einfache Lösungen, die schnell und kostengünstig umsetzbar sind. Andere Verkehrsthemen werden dagegen noch länger diskutiert werden müssen.

Vision eines Tunnels für Straß

Die Vision einer Untertunnelung von Straß wird noch länger besprochen werden müssen. Doch sie erschien allen Gästen als eine vernünftige und realistische Lösung. „Die Lkw donnern nachts in hohem Tempo durch Straß, und auch tagsüber ist es oft gefährlich, über die Straße zu kommen“, so die Aussage eines Straßer Bürgers.

„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Die CSU will sich dafür einsetzen, jedoch ist eine Verwirklichung in den nächsten Jahren sicher nicht realistisch“, so Ortsvorsitzender Sven Kluba. Etwas schneller umsetzbar wären bauliche Maßnahmen oder fest installierte Tempomessgeräte, um den Verkehr auch auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit abzubremsen. In diesem Zuge wurde auch die Verkehrsproblematik an der benachbarten Bundesstraße 20 angesprochen.

Gehsteig für die Gumpinger Straße

Ebenfalls ohne Gehsteig ist die nördliche Gumpinger Straße von der Einfahrt B20 bis zum zum Rad- und Gehweg Feldkirchen – Mitterfelden. Vorsicht geboten ist speziell für Radler, die vom Radweg Hausmoning kommend in die Gumpinger Straße einfahren und rechtsseitig zur gegenüberliegenden Fahrbahn wechseln müssen.

Ein Feldkirchner Ehepaar wies auf die Gefahr für Fußgänger in der südlichen Gumpinger Straße hin: „Es gibt keinen Gehsteig, an Tempo 30 hält sich keiner und alle Fußgänger, die zur Kirche wollen, zum Bäcker oder zur Schule, müssen auf der Straße gehen“, so das Ehepaar. Die Gemeinderäte versprachen, in einer der nächsten Sitzungen die gesamte Gumpinger Straße zu beraten, da auch im Nordteil der Radweg neben der B20 auf der Straße endet und dort viele Kinder zur Schule unterwegs sind. Diese Gefahrenstellen müssten beraten werden.

Die Parksituation in der Heubergstraße und zirka 50 weitere Punkte finden sich nun auf der Agenda der CSU wieder.

CSU will Verkehrskonzept mit Umsetzungszeitplan

„Die CSU Ainring hat ein offenes Ohr und will nichts über die Köpfe der Bürger hinweg beschließen“, so der neue Ortsvorsitzende Sven Kluba. Deshalb wurde diese Stammtischreihe durchgeführt, um die dort angesprochenen Themen mit den bereits innerhalb der Partei diskutierten Themen zu bündeln. Daraus soll ein langfristiges Verkehrskonzept für die Gemeinde Ainring mit einem Umsetzungszeitplan entwickelt werden.

Parteiübergreifender Konsens mit allen Parteien

CSU-Fraktionschef Jörg Mader möchte jedoch keinen CSU-Alleingang im Gemeinderat, sondern setzt auf den Dialog mit den anderen Räten: „Wir haben jetzt eine breite Grundlage geschaffen, um mit den anderen Parteien im Gemeinderat einen möglichst tragfähigen Konsens zu finden“, so Mader.

Die Verkehrsthemen sollten seiner Meinung nach noch vor dem Sommer in ein schlüssiges, parteiübergreifendes Konzept eingearbeitet werden. Dazu benötige die CSU jedoch auch die Ideen und Vorstellungen aller Parteien im Gemeinderat. Bei nächster Gelegenheit solle dies in den gemeindlichen Gremien besprochen werden.

schl / bit

Quelle: BGland24.de

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