Fritz Lorber: Nach 25 Jahren ist Schluss

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Noch vor den kommunalen Wahlen 2014 musste SPD-Gemeinderat Fritz Lorber (links) aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde Lorber (im Bild mit Gattin Elfriede) von Bürgermeister Hans Eschlberger (rechts) verabschiedet. Im Hintergrund Lorbers Mitstreiter in der SPD-Fraktion Günter Ufertinger, an dessen Seite im Januar Margret Sturm-Wiersig Lorbers Platz einnehmen wird.

Ainring - Zwei Jahre vor den Kommunalwahlen musste Fritz Lorber (SPD) gesundheitsbedingt die Reißleine ziehen. Er stellte den Antrag auf Niederlegung seines Gemeinderatsmandats.

Bürgermeister Hans Eschlberger hatte Verständnis für die wohlabgewogene Entscheidung Lorbers, drückte aber sein persönliches Bedauern aus. Aufgrund der besonderen Umstände wollte man dem Wunsch nicht entgegenstehen, und so stimmte das gesamte Gremium in der Abschlusssitzung 2012 dem Antrag zu.

Fast 25 Jahre im Gemeinderat

Für den langjährigen Kollegen und Mitstreiter, fast 25 Jahre Mitglied des Ainringer Gemeinderates, erinnerte der Bürgermeister in einer Laudatio an den kommunalpolitischen Werdegang Fritz Lorbers. Seine erste Gemeinderatssitzung absolvierte er am 22. März 1988 als Listennachfolger von Max Müller. Die direkte Wahl folgte 1990. Ab diesem Zeitpunkt übernahm er die Funktion des Fraktionssprechers der SPD, war ab 1988 bis zu seinem jetzigen Amtsabschied Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses, außerdem seit 1990 Vertreter von Gemeinderat Günter Ufertinger im Rechnungsprüfungsausschuss.

2006 erhielt Fritz Lorber die Dankurkunde des Bayerischen Staatsministeriums des Innern für besondere Verdienste auf dem Gebiet der kommunalen Selbstverwaltung.

Als Mensch geschätzt

Bürgermeister Hans Eschlberger: „Lieber Fritz, wir bedauern Dein Ausscheiden aus unserem Gemeinderat sehr. Du warst uns immer ein sympathischer Kollege. Besonders geschätzt haben wir Deine feine und redliche Art, Deinen großen Erfahrungsschatz und Deine immer sachorientierte Arbeit in unseren Gremien. Auch hast Du zu einem guten Arbeitsklima beigetragen. Schade, dass Du wegen Deiner gesundheitlichen Situation in unserem Gemeinderat nicht mehr mitarbeiten kannst. Du wirst uns in diesem Gremium fehlen - nicht nur fachlich und politisch, sondern menschlich. Wir alle hier wünschen Dir für Deinen politischen Ruhestand weiterhin ein waches Interesse am gemeindlichen Geschehen, vor allem aber eine stabile Gesundheit. Deiner Frau Elfriede sage ich Danke für 25 Jahre Geduld und Toleranz."

Der Bürgermeister betonte auch, dass „die Türen des Rathauses für Dich, lieber Fritz immer offenstehen und wir uns freuen würden, Dich als Zuhörer bei unseren Gemeinderatssitzungen begrüßen zu dürfen."

In Anerkennung und zur Erinnerung überreichte Hans Eschlberger an Fritz Lorber das mit Plattgold versehene Gemeindewappen, eine Flasche Schampus und einen Blumenstrauß für seine Gattin Elfriede. Mit kräftigem Applaus entließ die Ratsrunde die Geehrten.

Margret Sturm-Wiesig Nachfolgerin

Laut Listennachfolge soll in der ersten Sitzung des Jahres 2013 die Vereidigung von Margret Sturm-Wiesig erfolgen. Die Grundschullehrerin ist auch als Bereitschaftsleiterin des Roten Kreuzes Ainring bekannt.

schl/bit

Quelle: BGland24.de

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