Viele Fragen an den Bürgermeister

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Andere Lösungsmöglichkeiten sollen für die Schulbushaltestelle Heidenpoint an der Hallerstraße angestrebt werden. Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen. Angeregt hatte die Thematik Gemeinderat Herbert Meigel.

Ainring - Der Gemeinderat hatte zuletzt ein volles Programm: Von Verkehr über Spielplätze bis hin zur heimischen Tierwelt reichten die Themen.

Eine Reihe von Anfragen stellten Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung an Bürgermeister Hans Eschlberger bzw. an die Verwaltung. Thematisiert wurden Belange, die auch aus Bevölkerungskreisen weitergegeben wurden.

Herbert Meigel erkundigte sich nach seiner Anfrage, die er vor acht Wochen gestellt hatte, bezüglich der Verlegung des Bushaltestelle in Heidenpoint von der Hallerstraße in den Bereich Kindergarten Heidenpoint. Es ergäben sich am bisherigen Standort gefährliche Situationen. Er machte darauf aufmerksam, dass nächstes Schuljahr zusätzlich mehrere Schulkinder aussteigen werden und deshalb eine verkehrstechnische Lösung gesucht werden sollte. Bürgermeister Hans Eschlberger sicherte Meigel eine Klärung zu, es fehle noch das Gespräch mit dem Busunternehmen.

Ob es beim Ausbau der Bundesstraße 304 Thundorf-Straß zu Verzögerungen komme, wollte Robert Egger wissen. Hierzu antwortete Eschlberger, dass Ausschreibungen für die Arbeiten vorgenommen würden und die Vergabe für den diesjährigen Juni geplant sei. Im November – so hoffe man, solle die neue Trasse dann befahrbar sein. Eine endgültige Fertigstellung der Unterführung sei 2015 vorgesehen. Weitere Auskünfte erteilte 3. Bürgermeister Gerhard Kern, der als Beschäftigter beim Straßenbauamt Traunstein mitteilen konnte, dass „alles bestens im Zeitplan ist“.

Hans Pöllner monierte, dass im Eingangsbereich des Erlebnisbades in Ainring ein Zigarettenautomat angebracht sei. Seiner Meinung nach verleite dies Jugendliche, die das Schwimmbad besuchen, zum Kauf von Zigaretten. Außerdem habe er festgestellt, dass Zigarettenkippen achtlos in der Anlage weggeworfen werden. Es sollte geprüft werden, ob man den Automaten entfernen könne. Pöllners Anregung werde in den zuständigen Finanzausschuss verwiesen, verdeutlichte Hans Eschlberger.

Jugendliche besetzen den Spielplatz

Außerdem teilte Pöllner mit, dass er von Bürgern angesprochen worden sei, die sich über Lärm und Verschmutzung auf Spielplätze in Mitterfelden beschwert haben. Dabei gehe es nicht um den Lärm von spielenden Kindern, sondern um zu laute Musik und Geschreie, welche von Jugendlichen ausgehe. Erwachsene, die auf entsprechende Verhaltensregeln hinweisen, würden, wie ihm bestätigt wurde, teilweise blöd angepöbelt und kleinere Kinder würden sich nicht mehr trauen, den eigentlich ihnen zugewiesenen Spielplatz zu benützen. Hans Pöllner, betonte, er sei keineswegs Jugendlichen in ihrem Freizeitverhalten kritisch gegenüber eingestellt, doch er sehe es als Verpflichtung, die Gemeinde aufmerksam zu machen auf Einhaltung und Überwachung der Spielplatzordnung, sowohl hinsichtlich der altersmäßigen wie zeitlichen Benützung in den Abendstunden.

Hierzu sagte der Rathauschef, dass es für den Spielplatz Zwieselstraße/Kirchenwegstraße eine Satzung mit klaren Regelungen gebe. Für den von Pöllner monierten Spielplatz an der Ludwig-Thoma-Straße soll in der nächsten Sitzung eine Satzung mit Altersbeschränkung für die Benutzung des Spielplatzes erlassen wurden. So bekomme die Gemeinde eine rechtlich verbindliche Handhabe um Missstände einzudämmen. Generell könne er bestätigen, dass es bisweilen uneinsichtige Jugendliche gebe und er Verständnis habe, wenn sich Spielplatz-Anwohner beschweren.

Problem mit den Gänsen

Von Sepp Ramstetter wurde mitgeteilt, dass jetzt wieder die Zeit komme, mit vermehrtem Aufenthalt der Gänse im Ainringer Moos. Durch den Kot dieser Tiere würden die Futterwiesen verdreckt, ein echtes Ärgernis für die Bauern, die diese landwirtschaftlichen Flächen bewirtschaften. Auf ein Schreiben an den Bund Naturschutz habe er keine Antwort erhalten. Das Thema sei auch bei der Jagdversammlung angesprochen worden. Leider sei bis jetzt nichts passiert. Er bat nun den Bürgermeister um Zusammenführung der verschiedenen Gremien und Erarbeitung eines Lösung des Gänseproblems.

Hans Eschlberger gab zur Antwort, dass es bereits Gespräche mit der Landtagsabgeordneten Michaela Kaniber, den Jagdvertretern und den Landwirten gegeben habe. Frau Kaniber habe seinerzeit ihre Unterstützung zugesagt. Mittlerweile habe eine Entschädigungsregelung beim zuständigen Ministerium erreicht werden können. Abschließend erkundigte sich Herbert Meigel, ob auf dem Skaterplatz geraucht werden dürfe. Der geschäftsleitende Beamte Martin Nüß teilte ihm mit, dass nach der gültigen Satzung das Rauchen dort nicht verboten sei. Wie man aus dieser Aussprache heraushörte, soll ein eventuelles Rauchverbot im Verwaltungs- und Finanzausschuss diskutiert werden.

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Quelle: BGland24.de

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