Ainring: Kita-Bedarfsplätze abgesegnet

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Ainring - Für die Gemeinde Ainring galt es, den Bedarfsplan für die Kindertagesstätten im Bereich der Kommune für die Jahre 2012 bis 2015 fortzuschreiben.

Die Entwurfsfassung wurde von Gemeindekämmerer Thomas Schlosser - sowohl dem Fachausschuss wie auch jüngst dem gesamten Gemeinderat - vorgestellt und dabei speziell auf Rahmendaten eingegangen, nachdem den Räten detaillierte Erläuterungen im Zuge der Ladung zur Sitzung bereits zugesandt wurden.

Wie Schlosser argumentierte, handle es sich um die Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplans für drei Jahre - von 2012 bis '15. Dazu sei wiederum auf den bewährten Methodenmix aus Elternbefragung mittels Fragebogen, Auswertung der Belegung der bestehenden Kitas und der belegten Tagespflegeplätze sowie das Aufzeigen der Geburtenentwicklung zurückgegriffen worden.

„Aus der Bedürfniserhebung mittels Fragebogen geht hervor, dass der angebotene Bereich grundsätzlich ausreichend ist. Abweichungen ergeben sich dabei regelmäßig in geringem Umfang hinsichtlich der Öffnungszeiten. Im Rahmen der Kita-Anmeldungen werden diese aber zum allergrößten Teil bereinigt“, argumentierte der Kämmerer.

225 Kindergarten-Plätze

Bezüglich der Trägerschaft und der pädagogischen Ausrichtung ergebe die Umfrage, dass die bestehenden Einrichtungen als ausreichend erscheinen. Nach Information von Thomas Schlosser seien innerhalb des Gemeindebereichs 26 Krippenplätze sowie 225 Kindergarten-Plätze genehmigt und bedarfsanerkannt. Außerdem würden aktuell 24 Plätze in auswärtigen Einrichtungen durch Kinder aus der Gemeinde Ainring belegt. Stelle man dem die Auswertungsergebnisse gegenüber, bleibe festzuhalten, dass das aktuelle Angebot an Kitas auch weiterhin ausreichend beurteilt werde. Sollte sich unterjährig Änderungsbedarf hinsichtlich der Öffnungszeiten einstellen, so werde dies, wie schon bisher praktiziert, als Angelegenheit der laufenden Verwaltung umgesetzt.

Letztlich laute der Vorschlag, alle in der Gemeinde Ainring genehmigten Plätze auch weiterhin als „bedarfsnotwendig“ anzuerkennen. Zur Wahrung des vom Gesetzgeber verlangten pluralen Angebots, sollten im Waldorf-Kindergarten Freilassing die tatsächlich belegten Plätze anerkannt werden. Dies gelte ebenso für die Evangelische Kita in Freilassing-Salzburghofen, da hier auch Ganztagsplätze für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder angeboten werden. „Ein darüber hinausgehender Bedarf wird unsererseits nicht gesehen“, beschloss der Gemeindekämmerer seine Erläuterungen.

Einzelne Fragen von 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch, Dieter Nowak und Ludwig Wetzelsberger hinsichtlich Anpassung auf Änderungswünsche der Kiga-Öffnungszeiten, Wahlrecht der Eltern zur Unterbringung in den Kindergärten und anteiliges Aufkommen der Gemeinde bei Baumaßnahmen der angesprochenen Kiga außerhalb der Gemeindegrenzen, beantwortete Schlosser fachkompetent.

Bei einer Gegenstimme wurde die vorgelegte Fassung vom 23. Oktober für den Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2012 bis 2015 gebilligt.

schl/bit

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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