Flammkuchen, Schnalzerverein, Nussknacker

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Ainring - Hier war für jeden was dabei! Das 20. Ainringer Jubiläums-Dorffest war ein voller Erfolg und es gab viel Lob für Vereine, Mitarbeiter und Kinderprogramm.

Alles passte wieder zusammen beim 20. Ainringer Jubiläums-Dorffest, das von den örtlichen Vereinen bei einem strahlend schönen Sommertag nach der Vorjahrespremiere 2013 zum zweiten Mal in der Freilichtbühne bei großem Besucherandrang durchgeführt wurde. Das idyllische Platzerl mit vielen schattigen Sitzmöglichkeiten war ausgestattet mit Tischen, Bänken, Theken, einem Podium für die Musiker- sowie Brauchtumsvorführungen.

Auf kurze Wege und überschaubar konnten die Verköstigung- und Getränkeausgaben erledigt werden. Was an dieser Freilichtbühne im Dorfpark im Laufe der letzten Jahre entstanden ist, wurde entsprechend genützt. Unter anderem heizte Bäckermeister Stefan Götzinger mit Buchenscheite den Ofen des Brechlbades an und konnte seine frischgebackene Flammkuchen – eine besondere Spezialität - präsentieren. Reißender Absatz für die zirka 45 Stück frisch aus dem offenen Ofen war die Folge. Dazu schmeckte am besten ein Glaserl Rotwein.

Nach dem musikalischen Auftakt durch die Ainringer Jugendkapelle und einem kräftigen Taktschlag der Drischldrescher eröffnete Bürgermeister Hans Eschlberger das Dorffest offiziell. Er dankte der Ainringer Dorfgemeinschaft für ihr engagiertes Zusammenwirken. Aufgezählt wurden vom Bürgermeister der Musikverein, der Trachtenverein, die Schützengesellschaft, das Bauerntheater, der Schnalzerverein mit seinen Drischldreschern, der Skiclub, der vorher bereits eine sportliche Note in das Geschehen gebracht hatte, sowie der Eissstockclub, der Tourismusverein und der Burschenverein. Ein ganz besonderes Vergelt´s Gott galt Reinhard Dusch, der mit seiner langjährigen Dorffest-Erfahrung zu einer Art „graue Eminenz“ geworden sei, wie der Bürgermeister formulierte. Allen Helferinnen und Helfern gebühre für zuverlässigen, ehrenamtlichen Einsatz und Idealismus Anerkennung und Lob.

In der Freilichtbühne sorgte zunächst für die musikalische Unterhaltung die Ainringer Jugend-Musikkapelle unter Stabführung von Elisabeth Hogger, dann ab späten Nachmittag die Musikkapelle, geleitet von Hans Mühlbauer, der ohne zu dirigieren selbst aktiv sein Blasinstrument bediente. Der Trachtenverein „Edelweiß“ Hammerau-Ainring führte unter der Programmleitung von Hansl Auer (auch mit der Diatonischen begleitend) sowie Matthias Schweiger schöne Brauchtumstänze und schmissige Plattler auf, der Schnalzerverein zeigte auf einem Strohwagen das alte Handwerk des Stroh-Drischldreschens.

Das 20. Ainringer Jubiläums-Dorffest

Ein wahres Spielparadies fanden die Kinder vor, sei es unter anderem in der Hüpfburg, Gaudi auf aufblasbarem Spielwurm, schnelle Reaktion und Geschicklichkeit war nötig an der „Nussknacker-Anlage“. Voll ausgelastet waren mehrere Ensemblemitglieder des Bauerntheaters, die das phantasievolle Kinderschminken übernahmen. Freilich gab es für die Kinder, die beim „Nussknacken“ im richtigen Augenblick die rollende Nuss auf der abschüssigen Bahn „Marke Eigenbau“ mit einem Holzhammer knackten, begehrte Preise.

Beste Verköstigung und erfrischende Getränke, aufmerksames Bedienen aus dem Kreise der vielen Helferinnen und Helfer waren garantiert. Die laue Nacht lud bis zu später Stunde zum Zusammensitzen ein, außerdem fand das Ambiente dieses idyllischen Platzes immer wieder lobenswerte Erwähnung bei Besuchern unter ihnen auch derzeit in der Gemeinde und umliegend in der Region einquartierte Feriengäste.

schl

Quelle: BGland24.de

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