In Ainring wird die Luft gemessen

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Ausführlich erläutert wurde dem Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss die Funktionsweise des vor kurzem installierten Luftmesssystemgerätes am Rathaus. Von links: Bürgermeister Hans Eschlberger, Technischer Direktor Markus Pesch und Sales Manager Mario Knaup.

Ainring - In Mitterfelden erfolgt aktuell eine probeweise Schadstoffmessung der Luft. Vorgestellt wurde das System dem Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss vom Technischen Direktor Ingenieur Markus Pesch und Sales-Manager Mario Knaup.

Blick zurück: In einer Sitzung des Fachausschusses im Juni dieses Jahres hatte Firmenchef Hans Grimm bereits über die Arbeit und Betriebsstruktur sowie über die Technik der Geräte zur Messung von Schadstoffen und Staub in der Luft berichtet. Besonders für die Gemeinde Ainring als Luftkurort seien solche Messungen von großer Bedeutung und würden regelmäßig auch von der Regierung von Oberbayern zur Erhaltung des Statuts 'Luftkurort' gefordert“, erörterte seinerzeit Hans Grimm. Dabei bot er an, Messwertanalysen für Ainring im Vergleich zu Werten an bestehenden Messstationen in verschiedenen Städten durchzuführen.

Umweltfreundliche Einstellung

Dies wurde nun vollzogen. Über Details informierten in Vertretung von Hans Grimm, der sich derzeit in China aufhält, seine kompetenten Angestellten die Ausschussmitglieder. Einleitend hob Bürgermeister Hans Eschlberger die Bedeutung von sauberer Luft für die Gemeinde heraus, die seit Jahrzehnten mit dem Prädikat „Luftkurort“ ausgezeichnet werde, da sie auch traditionell seinen Bürgern und dem Tourismus verpflichtet sei. Mit der Fernwärmeversorgung für ein Drittel der Ainringer Bürgerschaft stelle die Kommune ihre umweltfreundliche Einstellung unter Beweis.

Es gelte, diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden, und so habe speziell das aktuell installierte Luftmesssystem höchste Priorität. Es sei also ganz im Sinne der Verwaltung, die ermittelte Werte und Analysen von Schadstoffen in der Luft zu erfahren. Mit der in Ainring an der Dorfstraße 9 ansässigen „Grimm Aerol Technik“, habe sich die Firma seit 30 Jahren einem eminent wichtigen Spezialgebiet mit Erfolg verschrieben. Das installierte Gerät, über viele Jahre hinweg auf modernstem Standart entwickelt und konzipiert, liefere exakte Daten über die Herkunft des Feinstaubs, der oft über 1.000 Kilometer in den Luftschichten transportiert werde.

Erste Messung im "grünen Bereich"

Nähere Infos hörten die Ausschussmitglieder vor allem vom Technischen Direktor Markus Pesch, einem gebürtigen Berliner, der beharrlich an der Entwicklung mitwirkte. Das Messgerät könne Schadstoffpartikel aus der Luft detailliert messen, registrieren und lokalisieren. Kompetent konnten die Fragen der Mandatare beantwortet werden. Die erste Messung nach der Installation läge übrigens völlig „im grünen Bereich“, wie auf Nachfrage der Ausschussmitglieder bestätigt wurde.

Zunächst wird die Anlage einige Monate in Betrieb sein. Die gewonnenen Messdaten sollen in regelmäßigen Abständen dem Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss übermittelt werden. Abschließend dankte der Bürgermeister der Firma Grimm Aerosol Technik für die Aufstellung und Inbetriebnahme des Luftmessgerätes und lobte nicht nur das Fachwissen der beiden Informanten, sondern auch, dass „wir stolz sind, eine solch spezialisierte Firma bei uns in der Gemeinde zu haben“.

schl/bit

Quelle: BGland24.de

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