Allee-Charakter soll erhalten bleiben

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Die Granitsteinpflasterung zum Zugang des Rathauses soll sowohl von der Bus-Haltestelle wie auch vom Pkw-Parkplatz mit Quarzsand verfügt werden. Damit erhofft man sich laut Bauausschussbeschluss eine Verbesserung für Rollator- und Rollstuhlfahrer.

Ainring - Der Bauausschuss befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit den Neupflanzungen an der Hallerstraße und einem neuen Eingangsbereich für das Rathaus. Der soll den Zugang erleichtern.

Aus dem Kreis der Gemeinderäte lagen zu unterschiedlich gewünschten Maßnahmen Anträge vor, die im Bauausschuss beraten wurden. Herbert Meigel setzte sich für eine Umgestaltung bzw. Verkehrsverbesserung des Gehsteiges entlang der Hallerstraße in Perach ein und Ludwig Wetzelsberger, zugleich Seniorenbeauftragter der Gemeinde, hielt einen behindertengerechten Umbau des Zuganges zum Rathaus-Haupteingang für gerechtfertigt.

Entlang der Hallerstraße in Heidenpoint/Perach besteht westseitig ein Gehsteig mit Bäumen. Diese Allee ist mit eine sehr wichtige Voraussetzung, dass auf dieser Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h besteht. Dafür hat sich die Gemeinde zum Schutz der lärmgeplagten Anlieger auf dieser stark befahrenen Straße schon beizeiten vehement eingesetzt. Im Laufe der Jahre hat sich nun herauskristallisiert, dass aufgrund Anliegen aus der Bevölkerung verschiedene Maßnahmen an dieser Allee und Gehwegbelag getroffen werden müssen.

ÜPW-Fraktionssprecher Herbert Meigel, der selbst in Perach wohnt, griff mehrfach dieses Thema auf und nun hat sich konkret herauskristallisiert, dass der Sanierungsvorschlag, wie ihn der Bauausschuss am 16. April dieses Jahres beschlossen und am 14. Mai bestätigt hat, bestehen bleibt. Die vom Kreisgartenfachberater Markus Putzhammer festgelegten, kranken Bäume sollen durch Neupflanzungen ersetzt werden. Etliche neue Regelungen erfolgen in Einfahrtsbereiche zu Anwesen. Bei der Sanierung des Gehwegbelages wird darauf geachtet, dass im Bereich der Längs-Übergänge vom Gehweg auf die Straße die Zeilen möglichst angeschrägt werden

Eine weitere Beschlussfassung seitens des Bauausschusses war in jüngster Sitzung nicht notwendig und wurde zur Kenntnisnahme von Bürgermeister Hans Eschlberger kommentiert, dass seiner Meinung nach für alle Beteiligten ein zumutbares Ergebnis zustande gekommen sei

Was den Antrag von Ludwig Wetzelsberger betraf, so hatte der Bauausschuss im Oktober eine Vorberatung vorgenommen. Antragsgemäß soll der Zugang zum Rathaus Haupteingang von der Bushaltestelle sowie vom Pkw-Parkplatz behindertengerecht umgebaut werden. Die Rollator- und Rollstuhlfahrer mit kleinen Rädern hätten – so laut Wetzelsberger aufgrund einer Umfrage – derzeit beim Kopfsteinpflaster erschwerte Voraussetzungen zum Rathaus zu gelangen.

Regierungsbaumeister Anton Zeller, der seinerzeit das Rathaus geplant hatte, wurde laut Hinweis des Bürgermeisters beauftragt, entsprechende Entwürfe und Kostenschätzungen auszuarbeiten. Anhand dieser Skizzen des Architekten ist eine mögliche Umgestaltung des Eingangsbereichs des Rathauses vom Parkplatz bzw. von der Bushaltestelle herkommend, erläutert worden. Es wäre vorgesehen, diese Wegeführungen in Granitplatten zu erstellen. Dabei müsste mit Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro gerechnet werden. Selbst für Antragsteller Wetzelsberger war diese Lösung mit Granitplatten zu teuer, wie er bereits in der Vorberatung hinwies und sich damit auch der mehrheitlichen Meinungsbildung der Ausschussmitglieder anschloss.

Man einigte sich deshalb, dass grundsätzlich eine Verbesserung im Sinne des Antrags gewünscht und angestrebt werde. Aufgrund der enormen Investitionskosten sollte die Umsetzung jedoch auf einen späteren Zeitpunkt – beispielsweise im Zuge einer anstehenden Sanierung oder einer anderen günstigen Gelegenheit – verschoben werden.

Im Zuge der Diskussion machte Ludwig Wetzelsberger genauere Ausführungen über die Notwendigkeit und den Hintergrund seines Antrages, ausgelöst aus der durchgeführten Fragebogenaktion. Aufgrund weitergehender Überlegungen und Gespräche brachte er eine Variante in die Diskussion ein, die kostengünstig und zeitnah umgesetzt werden könnte. Demnach soll das Granitkleinsteinpflaster mit Quarzsand verfugt werden. Dieses würde seiner Ansicht nach die Situation deutlich verbessern, weil dann die Fläche wieder plan sei. Natürlich müsste wegen witterungsbedingter Auswaschungen diese Maßnahme in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Mit diesem Vorschlag Wetzelsberger waren die übrigen Mandatare bei der Abstimmung einverstanden.

schl

Quelle: BGland24.de

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