Asylbewerber in "Behringerhaus" untergebracht

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Im „Behringerhaus“ in Hammerau hat eine Asylantenfamilie aus Syrien vorerst eine Bleibe gefunden.

Ainring - Die Gemeinde Ainring hat nun Asylbewerber aus Syrien im sogenannten "Behringerhaus" untergebracht. Das gab Bürgermeister Eschlberger im Gemeinderat nun bekannt.

In der Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Hans Eschlberger bekannt, dass in Hammerau im sogenannten „Behringerhaus“ an der B 20, bei der Abzweigung zur Werkseinfahrt des Stahlwerkes Annahütte eine vierköpfige Asylbewerberfamilie aus dem Herkunftsland Syrien untergebracht worden sei. Die Gemeinde sei vom Landratsamt über den Einzug der Flüchtlinge am 9. Oktober informiert worden.

Gespräche mit der Firma Aicher, in deren Besitz sich das Gebäude befindet, hätten bereits im Vorfeld stattgefunden, ob das Haus für diesen Zweck zur Verfügung stehe. Kurzfristig waren vor dem Einzug der Asylanten noch einige Handwerksfirmen dabei, verschiedene Arbeiten zur Wohngestaltung durchzuführen. Das Landratsamt hatte bereits mehrfach wegen Unterkünfte angefragt.

Bürgermeister Hans Eschlberger, der bereits in der Sitzung des Gemeinderates vom 16. September auf den starken Zustrom von Asylantragstellern und drohenden Unterbringungsnotstand auch im Landkreis Berchtesgadener Land hingewiesen hatte, wiederholte die Tragweite und appellierte an die Räte und Einwohnerschaft der Gemeinde Ainring, bei der Suche nach geeigneten Objekten mitzuhelfen und der Verwaltung zu melden.

Absolute Notbehelfe, wie beispielsweise eine Unterbringung aus den durch Bürgerkriege und religiöser Verfolgung hervorgerufenen Krisenherden leidgeplagten Menschen in eine Schulturnhalle hätten gravierende Auswirkungen auf den Sportunterricht und die Sportvereine.

schl

Quelle: BGland24.de

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