Diese Themen bewegen Ainrings Bügerinnen und Bürger

Versperrte Wanderwege und Geschwindigkeitskontrollen 

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Thundorf/Ainring - Am Dienstag, den 6. Februar 2018, fand die erste "zentrale Bürgerversammlung" der Gemeinde Ainring statt. Rund zwei Stunden nahm sich Bürgermeister Hans Eschlberger für die Ainringer Zeit. Von der aktuellen Sicherheitslage in der Gemeinde über versperrte Wanderwege durch umgefallene Bäume bis hin zu Geschwindigkeitskontrollen wurde kein Thema ausgelassen.

67 Bürgerinnen und Bürger hatten sich in der neuen Schulturnhalle in Thundorf versammelt. "Es war eine recht harmonische Versammlung mit Teilnehmern aus dem gesamten Gemeindegebiet", erzählte Hans Eschlberger. Vor der Versammlung führte Ainrings Bürgermeister die Besuchergruppen durch das Haus.

Aktuelle Sicherheitslage in der Gemeinde Ainring

Zu Beginn der Veranstaltung bat Erster Bürgermeister Eschlberger den Leiter des Polizeiinspektion Freilassing, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber, um einen kurzen Bericht über die aktuelle Sicherheitslage in der Gemeinde Ainring. Huber erklärte, dass die Regionsehr sicher sei. Bei den Verkehrsunfällen hätte es eine Steigerung von 12 % gegeben. Dabei gehe es insbesondere um Sachbeschädigungen im ruhenden Verkehr. Die Personenschäden bei Verkehrsunfällen seien um 31 % gesunken. Weiterhin appellierte Huber an die Verkehrsmoral. Diese lasse immer mehr zu wünschen übrig. Im weiteren Verlauf lobte er die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ainring. Bürgermeister Eschlberger gab anschließend Gelegenheit zur Diskussion und regte an, Anliegen vorzutragen und Wünsche oder Anträge zu äußern:

Moorrundweg stellenweise sumpfig und beschädigt

Richard Mehr aus Ainring hatte ein Anliegen bezüglich des Moorrundweges. Bei der Zuwegung zum Moos vom Moosbauern weg geht es am Moos an einer Kreuzung links nach Thundorf. Hier sei der Weg gut erhalten und es bestehe ein Reitverbot. Gehe man an der Kreuzung nach rechts Richtung Aussichtsturm, dann werde der Weg sumpfig und es seien viele Löcher vorhanden. In diesem Bereich solle der Weg wieder hergerichtet werden. Weiterhin solle ein Reitverbot auch für diesen Teil angeordnet werden. Bürgermeister Eschlberger erwiderte, dass der Weg schnellstmöglich wiederhergestellt werde. Das Anliegen hinsichtlich eines Reitverbotes werde geprüft.

Anpassung der Ampel-Schaltphase am Wochenende

Andreas Götzinger aus Buchreit wollte wissen, ob die neue Ampel an der Kreuzung B 304 / BGL 18 / Hallerstraße so geschaltet werden könne, dass sich die Schaltphasen am Wochenende dem geringeren Verkehrsfluss anpassen würden. Bürgermeister Eschlberger antwortete ihm, dass die Schaltzeiten der intelligent gesteuerten Ampel bereits optimiert worden wären und nun auch an eine Nachtabschaltung zwischen 22 und 5 Uhr erprobt werde. Die Bitte um weitere Verbesserungen am Wochenende werde an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Versperrte Wanderwege durch umgefallene Bäume

Johann Unterreiner aus Mühlstatt bat darum, dass nach Stürmendurch umgefallene Bäume versperrte Wanderwege baldmöglichst begehbar gemacht werden würden. Als Beispiel nannte er den Weg zur Stroblalm. Bürgermeister Eschlberger erwiderte, dass die Wege vom Bauhof im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten regelmäßig und so schnell wie möglich wieder begehbar gemacht werden würden. Versperrte Wanderwege auf Privatgrund sollten bitte der Verwaltung gemeldet werden, so dass zusammen mit dem Eigentümer die Sperren beseitigt werden könnten.

Geschwindigkeitskontrollen in Hausmoning

Franziska Döbl aus Hausmoning bat darum, dass auf der B 20 im Bereich Hausmoning Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden sollten. Es könnte dort zum Beispiel ein sogenannter Radaranhänger aufgestellt werden. Hierzu antwortete Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber, dass er den Anhänger für die Polizeiinspektion Freilassing beantragt habe. Leider stehe nur ein Anhänger für über 50 Polizeiinspektionen zur Verfügung. Ein Anhänger koste 150.000 Euro. Er versichere aber, dass er die Angelegenheit an seine Kollegen weitergibe und es weiterhin Kontrollen mit Lasermessgeräten geben werde.

Baumüll im Auffangbecken in der Thundorfer Mühle

Herr Stefan Hasenöhrl aus Thundorfer Mühle wollte wissen, wer für das neu geschaffene Auffangbecken in der der Thundorfer Mühle, in dem regelmäßig Baumüll abgelagert werde, zuständig sei. Es gehöre gemäht und gepflegt. Bürgermeister Eschlberger teilte ihm mit, dass im letzten Jahr eine Vereinbarung zur Pflege des Beckens abgeschlossen worden sei. Das berechtigte Anliegen werde an die zuständige Stelle weitergeleitet. Das Ablagern jeglichen Mülls sei ein Verstoß gegen das Abfallrecht und stelle eine Ordnungswidrigkeit dar.

Angedachte Engstelle beim Geh- und Radweg Adelstetten

Hans Galler aus Adelstetten wollte wissen, wie die angedachte Engstelle beim Geh- und Radweg Adelstetten aussehe. Bürgermeister Eschlberger wies darauf hin, dass die Planung Angelegenheit des Staatlichen Bauamtes (in Vertretung des Bundes) sei, die ihrerseits ein Ingenieurbüro beauftragt habe, diese Frage zu prüfen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Erst in zwei bis drei Wochen etwa könne das Staatliche Bauamt Näheres sagen.

Straßenanbindung des neuen Baugebietes in Mitterfelden

Anita Groß aus Hausmoning wollte wissen, ob das neue Baugebiet am Bahnhaltepunkt Mitterfelden über die bestehenden Straßen angebunden werde oder eine eigene Anbindung bekomme. Bürgermeister Eschlberger teilte ihr mit, dass diebestehenden Straßen für die Anbindung genutzt werden würden.

Pressemitteilung Gemeinde Ainring/sml

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Montage/dpa(Symbolbilder)

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