CSU Kreisverband Berchtesgadener Land

Frischer Wind für Frauenunion

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Die neugewählte Vorstandschaft des Frauenunion-Kreisvorstandes von links: Marianne Huber, Waltraud Uttendorfer, Brigitte Lange, Maria Brombierstäudl, Anita Hofmann, Ingrid Sprinzing, Corinne Kinz, MdL Michaela Kaniber, Annemarie Neuhofer, Dr. Monika Konnert, Heidrun Pöschl, Gisela Haiml und der Ainringer CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba.

Ainring - Frischer Wind für die Frauenunion im Berchtesgadener Land: Corinne Kinz aus Anger übernimmt künftig den Vorsitz des Kreisverbands. Und sie hat viel vor: „Wir brauchen mehr Frauen in der Politik!"

Die Frauenunion im Berchtesgadener Land hat einen neuen Vorstand. Corinne Kinz aus Anger ist die neue Kreisvorsitzende. Ihre Stellvertretung übernehmen Monika Konnert aus Teisendorf und Anita Hofmann aus Freilassing. Beisitzerinnen sind Ingrid Sprinzing, Maria Brombierstäudl, Marianne Huber (alle aus Bad Reichenhall), Ida Simes aus Teisendorf, Andrea Semmelmayr-Gondorf, Heidi Pöschl und Birgit Durst aus Ainring sowie Brigitte Lange aus Berchtesgaden. Schatzmeisterin ist künftig Gisela Haiml aus Anger, Schriftführerin ist Annemarie Neuhofer aus Freilassing. Und für die Kassenprüfung sind Waltraud Uttendorfer und Helga Huber zuständig, beide kommen aus Bad Reichenhall. Der CSU-Ortsvorsitzende Sven Kluba führte in seinem Grusswort aus, dass es von großer Wichtigkeit ist dass Frauen sich in die Politik mit ihren Ideen und Wünschen für die Gesellschaft einbringen und somit verantwortlich in den Gremien mitwirken. 

Umtriebig mit dem Wunsch, etwas zu bewegen 

Mit Corinne Kinz übernimmt eine richtige Powerfrau den Vorsitz. Die 43-jährige Mutter zweier Kinder hat sich vor drei Jahren bewusst für den Gemeinderat entschieden – und jetzt auch für die Frauenunion. Mit dem Willen, etwas zu bewegen, durchlief sie das Mentoringprogramm der CSU und merkte: Als Frau kann man sehr viel in der Politik erreichen. "Aber es gibt noch zu wenige, die sich politisch engagieren. Viele haben Angst, dass sie Familie, Beruf und Ehrenamt nicht unter einen Hut bekommen."

Corinne Kinz beweist das Gegenteil: Sie geht neben der Leitung der Reiter Alm auch noch ihrem Traumjob als Intensivkrankenschwester nach. In Anger ist sie Familienbeauftragte, Vorsitzende des Kinder- und Jugendfördervereins, Mitglied im Elternbeirat und Mittelschulverband.

Die FU zu vergrößern hat sie sich gemeinsam mit dem Vorstand vorgenommen. Den Anfang wird die FU im September im Vorfeld der Bundestagswahlen mit einer Veranstaltung in Anger machen unter dem Motto "Prosecco trifft Politik".

Kaniber: "Eine Vielzahl sozialpolitischer Erfolge dank der Frauenunion"

CSU-Kreisvorsitzende Michaela Kaniber betont die Bedeutung aktiver Frauen in der Politik. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2020 sei es immens wichtig, mehr Frauen im politischen Geschehen unterzubringen. "Umso mehr macht es mich glücklich, dass wir die Frauenunion im Kreisverband neu aufgestellt haben. Ich bin überzeugt, dass Corinne Kinz die Gedanken der Frauen perfekt formulieren und sie in der politischen Arbeit im Landkreis einbringen kann." Eine Vielzahl sozialpolitischer Erfolge sei auf das Engagement der Frauenunion zurückzuführen, wie die Mütterrente und das Betreuungsgeld. "Wir brauchen Frauen, die sich mit ihrem Fachwissen aus dem privaten, sozialen und beruflichen Alltag auf den politischen Ebenen einbringen", so die Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag.

Präsenz von Frauen in politischen Ämtern nimmt stark zu

Der politische Einfluss von Frauen in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen: "Erfreulicherweise hat in den vergangenen Jahrzehnten auch hier bei uns in Bayern die Präsenz von Frauen in politischen Ämtern stark zugenommen", so Michaela Kaniber weiter. "Heute haben wir mit Ilse Aigner (Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Emilia Müller (Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen), Melanie Huml (Gesundheit und Pflege), Beate Merk (Europapangelegenheiten) und Ulrike Scharf (Umwelt- und Verbraucherschutz) gleich fünf Ministerinnen und auch die Präsidentin des Landtags ist seit langem eine Frau: Barbara Stamm." Die Stimmkreisabgeordnete appelliert deshalb an die weiblichen Mitbürger: "Wir sind in Bayern und in der CSU auf einem wirklich guten Weg, der aber noch lange nicht zu Ende ist."

Pressemitteilung des CSU Kreisverbandes Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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