ÜPW informiert sich bei Feuerwehr

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Die Kandidaten und Gemeinderäte der ÜPW Ainring mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml (Mitte - im Fahrzeug) bei der Besichtigung der Feuerwehr Ainring

Ainring - Anlässlich eines Besuches bei der Feuerwehr konnte sich die Überparteiliche Wählergruppe von der hohen Professionalität „ihrer Wehrler“ überzeugen.

„Et si nemo, ego tamen – Und wenn es keiner macht, ich tue es doch“. Der treffende Spruch an der Wand fällt als erstes auf, wenn man das neue Feuerwehrhaus in Mitterfelden betritt. Anlässlich eines Besuches bei der Freiwilligen Feuerwehr Ainring konnte sich die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring mit Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, Ortsvorsitzenden Dieter Nowak, sowie mehreren Gemeinderäten und Gemeinderatskandidaten von der hohen Professionalität „ihrer Wehrler“ überzeugen.

„Wie funktioniert unsere Feuerwehr?“ Diese Frage erläuterte 1. Kommandant Martin Waldhutter den Besuchern ausführlich und in sehr anschaulicher Weise. Mit einem kurzen allgemeinen Überblick über die FFW Ainring stimmte Waldhutter die gespannten Gäste ein.

Im Anschluss daran drehte die Gruppe, praktisch auf den Spuren der Einsatzkräfte im Alarmfall, eine Runde durch den Gebäudekomplex. 271 mal ging es im vergangenen Jahr um einen Ernstfall. Über den Hauptzugang, der sich nach Alarmauslösung automatisch entriegelt, geht es weiter in den räumlich großzügigen Umkleidebereich. Jeder Feuerwehrmann hat in einem offenen Spind sofort Zugriff auf seine bereitgelegte Einsatzkleidung. „Das dauert maximal 20 Sekunden, dann ist jeder abmarschbereit“, verblüfft Waldhutter die Zuhörer. Hier steht auch das Faxgerät, das bereits nähere Einzelheiten zur Einsatzlage „ausspuckt“. Gesteuert werden diese ersten Informationen von der Integrierten Leitstelle, wo zuvor der entsprechende Notruf aufgelaufen war. Es scheint fast, als höre man die Stiefel der Feuerwehrmänner auf den Betonboden klatschen, so plastisch schildert Kommandant Waldhutter den weiteren Weg der Einsatzkräfte im Laufschritt raus in die große Fahrzeughalle. Jeder kennt seinen Platz auf dem entsprechenden Einsatzfahrzeug, die Aufgabenverteilung ist klar strukturiert. Tore auf und raus geht’s mit Blaulicht und Martinshorn.

Auf alle denkbaren Einsatzanlässe einzugehen, wäre abendfüllend, so erzählt Waldhutter. Das Spektrum habe sich im Laufe der Jahre auch stark verändert und erweitert. Der „klassische“ Einsatz bei Brand oder Verkehrsunfall stellt dabei nur einen Teil des Leistungsbereiches dar. Wohnungsöffnungen oder spektakuläre Drehleiterbergungen bei medizinischen Notfällen nehmen zum Beispiel stark zu. Immer öfter sind die Feuerwehrmänner nicht nur im technischen Rettungs- und Hilfseinsatz, sondern gewährleisten zudem auch die Erstversorgung von Verletzten. „Spätestens 10 Minuten nach Alarmierung sind wir am Einsatzort. So ist die gesetzliche Vorgabe und das schaffen wir auch“, sagt Waldhutter selbstbewusst. Und das ist oftmals schneller, als Rettungsdienst und Notarzt.

Für seine Männer bedeutet die Situation als „Erster Helfer vor Ort“ eine zusätzliche und anspruchsvolle Herausforderung. Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Und so heißt es nach Rückkehr, Fahrzeuge reinigen und in Ordnung bringen, verbrauchtes Material auffüllen, Einsatzkleidung trocknen oder zum Reinigung geben, Atemschutzgeräte warten, desinfizieren und prüfen, Schläuche zur Wartung bringen und und und. Erst dann ist Einsatzende.

„Jetzt wissen wir, wie unsere Feuerwehr funktioniert!“. Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml bedankte sich zum Abschluss im Namen der ÜPW bei Martin Waldhutter, nicht nur für die spannende und aufschlussreiche Führung, sondern ausdrücklich auch für das bemerkenswerte ehrenamtliche Engagement aller Ainringer Feuerwehrmänner und -frauen.

Pressemeldung der ÜPW Ainring

Quelle: BGland24.de

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