Tauschaktion: Viele Interessenten

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Ainring - Im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. November 2013 fand in Ainring eine Pumpenaustauschaktion für Heizungen statt. Jetzt wurden die Ergebnisse der Aktion präsentiert.

Hierzu konnten drei Betriebe gewonnen werden, die Standardpumpen zu einem Festpreis austauschten. Nachdem sich die Verwaltung in Rücksprache mit den Chefs der Betriebe und Branche über den Verlauf der Austauschaktion erkundigte, konnten die Informationen in der jüngst stattgefundenen Sitzung des Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschusses dem Gremium von Bürgermeister Hans Eschlberger mitgeteilt werden.

Grundsätzlich hätten die Unternehmen die Aktion für gut befunden. Die Firmen seien dadurch wieder näher an die Kunden gekommen. Insgesamt seien bei etwa 35 bis 40 Anlagen die Pumpe ausgetauscht worden. Wie Hans Eschlberger weiter erörterte, hätten rund 90 Haushalte ihr Interesse an einem Austausch der Pumpen gezeigt. Allgemein positiv sei aufgenommen worden, dass dadurch eine Energieeinsparung und Verminderung des CO2-Ausstoßes möglich sei.

Nicht ganz so gut bei den Kunden angekommen sei indes, dass nicht jede Pumpe bei der Aktion zu dem Fixpreis austauschfähig geeignet gewesen sei. Doch darauf habe man vorsorglich in der seinerzeitigen Ausgabe der Gemeindezeitung hingewiesen. Das Hochwasser im Juni 2013 hätte überdies dazu geführt, dass die Auftragsbücher der Firmen voll gewesen seien und sich mit der Aktion überkreuzt hätten. Dies sei freilich nicht vorhersehbar gewesen. Dennoch könne man bilanzieren, dass die positive Seite dieser Aktion überwiege und es in dieser Richtung weitere Überlegungen geben sollte, da doch viele Leute zum Nachdenken angeregt worden seien, fasste der Bürgermeister seine Ausführungen zum Sachverhalt zusammen.

Beim Meinungsaustausch riet Martin Strobl eine Fortsetzung der Aktion und Absprache mit anderen Gemeinden im Landkreis. Auch Resi Heudecker hielt hinsichtlich des grundlegenden Gedankens des Energiesparens ein flächendeckendes Vorgehen für sinnvoll. Hans Eschlberger als Vorsitzender der Bürgermeisterrunde könne dies bei nächster Zusammenkunft auf die Tagesordnung geben, außerdem wären entsprechende Artikel in der Tagespresse von Vorteil, auch das Verteilen eines Merkblatts für Energieeinsparung wäre vorteilhaft. Gleichfalls dieser Ansicht war Robert Egger. So sollte bei einer neuerlichen Aktion auf alle Fälle ein Faltblatt oder ein Flyer an die Haushalte verteilt werden, die auch im Foyer des Rathauses aufliegen sollten.

Hans Pöllner gab seine Erfahrungen im eigenen Heizungskeller kund und meinte, dass eine Beratung mit einem Heizungsfachmann nie schaden könne, dennoch glaube er, dass durch umfangreiche Informationen sowohl in der Presse wie auch im Ainringer Gemeindeblatt die Maßnahmemöglichkeiten bereits ausgereift seien und man schon quasi „am Ende der Fahnenstange“ angelangt sei. Dazu argumentierte der Bürgermeister, die Gemeinde wolle weiter hinter der Idee stehen, auch gerne in Gemeinschaft mit anderen Kommunen und der Fachinnung im Landkreis. Die Energieeinsparung sollte voll ausgeschöpft werden. Für Peter Rottmayr wäre es – nach seiner Aussage – sinnvoll, unter Hinzuziehung der Fachinnung bei den entsprechenden Handwerkerbetrieben, Verbindung aufzunehmen für eine Gesamtbestellung zu einem günstigen Preis.

Der Beschluss des Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschusses beinhaltete, dass der Bericht über die „Pumpenaustauschaktion 2013“ vom Gremium zustimmend zur Kenntnis genommen worden sei. Die Aktion solle unter Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen fortgeführt werden unter Einbezug der Fachinnung und weiterer Heizungsbaubetriebe. Außerdem sollen Hersteller von Heizungspumpen für eine Unterstützung der Aktion gewonnen werden, mit dem Ziel möglichst attraktiver Angebote für die Kunden.

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Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Landratsamt Altötting

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