Erfreulicher Aufwärtstrend in Ainring

Aufschwung bei Ainringer Jugendfeuerwehr

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Ainrings 1. Jugendfeuerwehrwart Florian Reiter (rechts) hat nun an seiner Seite als Stellvertreter Michael Kriechbaumer (links).

Ainring - Jugendleiter Florian Reiter kann von einem erfreulichen Aufwärtstrend bei der Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr berichten. Es gibt einen neuen zweiten Jugendwart.

Für das generationsübergreifende Fortbestehen einer Freiwilligen Feuerwehr ist es von eminenter Wichtigkeit, frühzeitig das Interesse von Jugendlichen zu wecken. Vorausgesetzt der nötigen Begeisterung und Lernfähigkeit sich in vielfältigen Belangen weiterhin sowohl praxisnah wie im kameradschaftlichen Miteinander in das Aufgabengebiet der Jugendfeuerwehr zu stellen und diese kontinuierlich zunehmend schwieriger werdend, entsprechend zu meistern, steht ab dem 18. Lebensjahr der Angelobung und Beförderung zum „Feuerwehrmann" nichts mehr im Wege.

Die Weiterbildung in vielfältigen Übungen ist freilich deswegen noch lange nicht zu Ende. Bei Ernsteinsätzen aber kann man sich dann beweisen und feststellen, dass das ehrenamtliche Mitwirken bei der Feuerwehr eine befriedigend Lebensaufgabe im Zeichen der Nächstenliebe für den in Not geratenen Mitmenschen ist.

 Auf einen überaus erfreulichen Aufwärtstrend konnte Ainrings Jugendwart Florian Reiter bei der Hauptversammlung hinweisen. Nach Vorstellung seines neuen Ausbildungsteams Andreas Krauz, Bernhard Kerschl, Dominik Neuberger, informierte er, dass er nun als zweiten Jugendleiter Michael Kriechbaumer, anstelle Gerhard Kufner (Ortswechsel) an seiner Seite habe.

Reiter verwies auf das Ergebnis eines Aufrufs zur Nachwuchsgewinnung. Dabei resultierte dies ursächlich aus den schrecklichen Hochwasser-Ereignissen im Juni des Vorjahres, welche auch katastrophal die hiesige Region heimgesucht hatte. Nach den Einsätzen zu dieser schadensreichen und lebensbedrohlichen Flut starteten die Jugendwarte der Feuerwehren Ainring und Freilassing diese Werbeaktion an der Realschule Freilassing. Mit Sandsäcken, Plakaten und Flyern „bewaffnet" versuchte man die jungen Leute von der Notwendigkeit eines ehrenamtlichen Engagements zu überzeugen.

Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als sie zum ersten Mal selbst einen schweren Sandsack in einer Menschenkette transportieren mussten. Viele Fragen galt es zu beantworten. Am Ende der kurzen Vorstellungsrunde waren immerhin 27 Jugendliche bereit, sich bei einer Übung oder einem Berufsfeuerwehrtag in den Gemeinden von der Arbeit der Feuerwehren persönlich zu überzeugen.

An diesem danach stattfindenden Berufsfeuerwehrtag, den die Feuerwehr Ainring veranstaltete, zeigten die Jugendlichen reges Interesse und großen Wissensdurst. Viele Fragen mussten von der aktiven Mannschaft und den Jugendausbildern der Feuerwehr Ainring beantwortet werden. Und dabei stieß man fast an seine Grenzen, galt es doch 30 Kindern und Jugendliche über 24 Stunden verteilt mit der Arbeit der Feuerwehr vertraut zu machen.

Jugendleiter Florian Reiter äußerte sich zufrieden, dass die Werbung wesentlich verbessert worden sei, sowohl anzeigengemäß in der vierteljährlich erscheinenden Ainringer Gemeindezeitung wie auch auf der Webseite der Feuerwehr.

Derzeit verfüge die Jugendfeuerwehr Ainring mehr als 30 Mitglieder. Im Berichtszeitraum absolvierte man 23 Jugendübungen, den erwähnten Berufsfeuerwehrtag, eine Kreisübung in Piding, einen Wissenstest, Fahrt ins Salzbergwerk Berchtesgaden, Bergtour und außerdem wurde der Feuerwehrsport im Winter in der Sporthalle Mitterfelden wieder belebt. Florian Reiter selbst hatte an diverse Fortbildungen teilgenommen um den ständigen Neuigkeiten und Anforderungen gerecht zu werden.

In seinem Ausblick skizzierte er Auszüge des bereits fertigen und recht spannenden Übungsplanes 2014. Dieser beinhaltet unter anderem eine Kreisübung, das Ablegen der Jugendleistungsspanne, zur Geselligkeit einen Ausflug, den „Girls Day" und im Sommer die Ausstellung eines Wegkreuzes.  Das Schnitzwerk sei derzeit noch in Arbeit, werde aber zeitgerecht fertig, sagte er. Mit einem Rundumdank für die mustergültige Unterstützung auf allen Ebenen, beendete Jugendleiter Florian Reiter seinen Jahresbericht, gewürzt mit humorvollen Passagen. Anhaltender Beifall von den Anwesenden, darunter auch Führungskräfte aus der Kreisbrandinspektion, bestätigte, dass in der Ainringer Wehr anerkannt bravouröse Nachwuchsarbeit betrieben wird.

schl

Quelle: BGland24.de

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