Millionenschwerer Umbau des Bahnhofs

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Durch den Umbau der Bahnsteige soll der Bahnhof Hammerau zum zeitgemäßen Musterbahnhof werden.

Hammerau - Für den lange anvisierten Umbau des Bahnhofes Hammerau gibt es jetzt erste konkrete Planungen. Der Bürgermeister setzt sich für eine WC-Anlage ein.

Für die Umbau- und Neugestaltungsmaßnahme am Bahnhof Hammerau sind sowohl gemeindliche Planungen als auch jene der DB Netz AG, der DB Station und Service AG aufeinander abzustimmen. In der Bauausschusssitzung vom Montag, 7. April, erinnerte Bürgermeister Hans Eschlberger, dass der Gemeinderat bereits im April des Vorjahres der gemeindlichen Planung zugestimmt hatte.

Was wird alles umgebaut?

Diese Planung hat im Wesentlichen die Aufwertung der Außenflächen am Hammerauer Bahnhof und eine Stärkung des ÖPNV durch Schaffung von Fahrradabstellanlagen, von Pkw-Umsteigerparkplätzen und einer neuen Bushaltestelle zum Inhalt. Hierauf abgestimmt wird von der DB Netz AG mit Beseitigung des Bahnüberganges Hain eine Eisenbahnüberführung, geplant in Form einer Geh- und Radwegunterführung. Zusätzlich erfolgt laut Planunterlagen von der DB Station und Service AG der Umbau der Bahnsteige.

Kosten

Die Kosten für den Neubau der Bahnüberführung belaufen sich nach der vorliegenden Kostenschätzung auf 1.043.000 Euro und werden kreuzungsbedingt in gleichen Anteilen von Bund, Bahn und Gemeinde getragen, wobei die Gemeinde bei ihren Drittelkosten mit staatlichen Förderungsmitteln möglicherweise bis zu 60 Prozent rechnen kann. Die Umbaukosten der Bahnsteige belaufen sich auf 1.659.000 Euro und werden gänzlich von der Bahn übernommen.

Neue WC-Anlage?

Dieser Bahnübergang mit Umlaufbefestigungen nördlich des Hammerauer Bahnhofs soll durch eine Rad- und Gehwegunterführung ersetzt werden.

Nach Hinweis des Bürgermeisters stellen die Unterlagen und Pläne den Stand der bisherigen gemeinsamen Besprechungen dar. Die Bahn bittet nunmehr um Mitteilung über Änderungswünsche bzw. um Freigabe der Planungen durch die Gemeinde. „In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Errichtung einer WC-Anlage auf dem Bahnhofsgelände sinnvoll bzw. notwendig erscheint. Derzeit befinden sich keine Toilettenanlagen am Bahnhof Hammerau, was immer wieder bemängelt wird", argumentierte Hans Eschlberger. Er tendiere auf alle Fälle zur Toilettenanlage, zumal die Kosten hierfür vergleichsweise mit 30.000 Euro im Gegensatz zu den anderen Millionenprojekten gering sei. „Wir haben jahrelang für Verbesserungen am Bahnhof Hammerau gekämpft, genügend Grund für Verbesserungen der Zugänglichkeit käuflich erworben, schaffen Fahrradstellplätze und sorgen für eine wesentliche Verbesserung des Bahnhofes, da sollte der noch einzige berechtigte Wunsch nach einem WC auch noch realisiert werden", betonte er. Die Baumaßnahmen des gesamten Projekts könnten, wenn alles planmäßig verläuft, im nächsten Jahr begonnen werden.

Sven Kluba erläuterte, gerade Toilettenanlagen an Bahnhöfen seien ein gewisser Brennpunkt. Seine Frage nach täglicher Reinigung werde – wie aus der Verwaltung Klaus Kalb mitteilte – im einzelnen mit der Bahn abgestimmt.

Einstimmig erklärte sich der Bauausschuss mit den beiden Vorentwurfsplanungen, getrennt für die Anlagen der DB Netz AG zur Beseitigung des Bahnüberganges Hain mit Neubau einer Bahnüberführung, und für die Anlagen der DB Station und Service AG zum Umbau der Bahnsteige, grundsätzlich einverstanden. Es werde jedoch dringend angeregt, auf dem Bahnhofsgelände eine WC-Anlage zu errichten. Vom Ausschuss erfolgte der Auftrag an die Verwaltung, den entsprechenden Ergänzungswunsch einzubringen.

schl

Quelle: BGland24.de

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