Versorgung mit Trinkwasser? Sicher!

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Unter diesem neuerbauten Gebäude, das im Frühjahr noch ein schöneres Äußeres bekommt, befindet sich die Technik des neuen Brunnens in Wiesbach. Dieser hat den Zweck, einwandfreies Trinkwasser dauerhaft mit gemeindeeigener Versorgung sicherzustellen. Der Brunnen befindet sich in der Nähe des jetzigen Brunnens, der einen Großteil der Gemeindebevölkerung mit sauberen Trinkwasser versorgt.

Ainring - Die Gemeinde denkt energiefreundlich. Erfreulich für die Bürger: Ein zweiter Brunnen mit dem Zweck der Versorgungssicherheit wird bald in Betrieb genommen.

Eine der wichtigsten gemeindlichen Aufgaben ist die zuverlässige Versorgung der Bürger und Betriebe mit frischem, gesundem und einwandfreiem Trinkwasser. Zur dauerhaften Sicherstellung der gemeindeeigenen Versorgung wurde im Vorjahr der Bau eines weiteren Brunnens östlich von Wiesbach in Angriff genommen.

Mit dem Gewinnungsgebiet Wiesbach verfügt die Gemeinde Ainring über ein ergiebiges und qualitativ hochwertiges Grundwasservorkommen. Der Nitratgehalt liegt unter zehn Miligramm und es sind keine Pflanzenschutzmittel nachweisbar – lobenswerterweise durch grundwasserschonende Wirtschaftsweise der Bauern.

Durch den Bau eines zweiten Brunnens wurde das Gewinnungsgebiet Wiesbach zu einer leistungsfähigen Vollversorgung ausgebaut. Die Inbetriebnahme ist im diesjährigen Frühjahr geplant. Wie von Bürgermeister Hans Eschlberger zu erfahren, liege die Gemeinde voll im Zeit- und Kostenplan. „Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit unserer 8300 gemeindlich versorgten Bürger geleistet", betonte er gegenüber unseres Internetportals bgland24. Eschlbergers Freude beinhaltet auch einen großen Dank an die Landwirte und Anlieger für die gute Zusammenarbeit - einbezogen, neben den eigenen Gemeindewerken, ebenso die Stadtwerke Freilassing für die reibungslose Kooperation.

Was die Fernwärmeversorgung anbelangt, so werden für den Unterhalt der Betriebsanlagen und zur Erneuerung des Rohrnetzes jährlich eine halbe Million Euro investiert. Damit die Wasserversorgung auch weiterhin kostendeckend betrieben werden kann, musste jüngst auf Beschluss der Gemeinderäte die Wasserverbrauchsgebühr von bisher einem Euro auf 1,10 Euro je Kubikmeter angehoben werden. Die entsprechende Satzung trat am 1. Januar in Kraft.

Die Gemeindewerke kümmern sich auch um den Betrieb der öffentlichen Fernwärmeversorgung im gemeindlichen Heizkraftwerk. Seit nunmehr sieben Jahren werden überwiegend erneuerbare Energien in Form von Waldhackschnitzel eingesetzt. Damit wird erwiesenermaßen umweltschonend und klimafreundlich Strom erzeugt und die anfallende Wärme in das Fernwärmenetz in Mitterfelden eingespeist. Im Vorjahr konnte die Gemeinde wieder fünf größere Anwesen als neue Fernwärmekunden gewinnen, unter anderem auch die evangelische Kirche in der Franz-Schubert-Straße.

Neben den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen werden der größte Teil des Gewerbegebietes und etwa 100 Haushalte mit 3200 Bürgern komfortabel und sicher mit umweltfreundlicher und preiswerter Fernwärme versorgt. Dies entspricht einem Versorgungsgrad von einem Drittel der Gemeindebevölkerung und allein 77 Prozent von Mitterfelden. Erfreulich für die Abnehmer von Fernwärme: Seit 2013 sind die Gebühren stabil und werden auch heuer nicht angehoben.

Als Beitrag zur Energiewende ist in der Gemeinde Ainring eine klimafreundliche Eigenstromversorgung entwickelt und realisiert worden. Allein 2014 konnten 1,5 Millionen Kilowattstunden selbst produzierten Stroms für gemeindliche Einrichtungen verwendet werden. Geprüft wird, ob eigenes Stromnetz Richtung Bauhof und Feuerwehrhaus in Mitterfelden erweitert werden kann.

Dass man in der Gemeindeverwaltung energiefreundlich denkt, verdeutlicht der Einsatz von zwei E-Fahrzeugen und einem Dienstradl als E-Bike-Version.

schl

Quelle: BGland24.de

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