Günstiger Wohnraum für Ainring

Eschlberger: "Es läuft verdächtig gut"

+
Bauunternehmer Bernhard Fuchs, Hermann Scharl von der Scharl Wohnbau GmbH, Helmut Grundner, Hans Eschlberger, Sparkassen-Vorstandsmitglied Alexander Gehrig und Geschäftsführer Dominik Scharl von der Scharl Wohnbau GmbH freuen sich über den Bau-Beginn des Wohnbauprojektes.
  • schließen

Ainring - Der Spatenstich für das Wohnbauprojekt 'Am Bahnhof' ist gesetzt. Im kommenden Jahr sollen die ersten 16 günstigen Wohnungen und eine Gewerbefläche bereits bezugsfertig sein. "Ein Leuchtturmprojekt", betonen alle Beteiligten.

Zwei Maisacker mit insgesamt 1,25 Hektar Grund sind der Ausgangspunkt für ein Wohnbauprojekt, das durchaus Nachahmer sucht. In Zeiten von Wohnungsknappheit und steigenden Mietpreisen geht man in Ainring einen anderen Weg. "Wir haben als Gemeinde das Projekt initiiert, uns Partner gesucht, die Wege bereitet und Baurecht geschaffen", formuliert Bürgermeister Hans Eschlberger die Rolle Ainrings bei diesem Projekt.

Projektpartner sind die Scharl Wohnbau GmbH und die Sparkasse Berchtesgadener Land. "Ausgangslage war und ist natürlich der Wunsch und die dringende Aufgabe der Kommunen günstigen Wohnraum zu schaffen, was leider im Landkreis allzu selten realisiert werden kann", so Sparkassendirektor Helmut Grundner. In Mitterfelden 'Am Bahnhof' sollen 16 bezahlbare Wohnungen mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 7,50 Euro pro Quadratmeter entstehen. Außerdem wird eine Tiefgarage mit 22 Stellplätzen und eine Gewerbefläche für eine Physiotherapiepraxis gebaut.

Beim Spatenstich: Josef Roitner, Ingenieurbüro für Statik und Brandschutz, Architekt Mirhad Batic, Bauunternehmer Bernhard Fuchs, Geschäftsführer Hermann Scharl von der Scharl Wohnbau GmbH und Helmut Grundner sowie Vorstandsmitglied Alexander Gehrig von der Sparkasse Berchtesgadener Land, Hans Eschlberger, Gemeinderäte Ernst Peter und Andrea Semmelmayr-Gondorf sowie Geschäftsführer Dominik Scharl von der Scharl Wohnbau GmbH.

Der Spatenstich für dieses Projekt wurde am Mittwochvormittag, den 13. März, gesetzt. "Jetzt läuft die Erschließung des Grundstückes an, im April soll mit dem Bau begonnen werden", erläuterte Eschlberger den Zeitrahmen. "Der Rohbau soll heuer noch stehen, bezugsfertig sollen die Wohnungen im September kommenden Jahres sein."

"Bei der Planung wurde neben einer modernen energiesparenden Bauweise auf den optimalen Zuschnitt der einzelnen Wohnungen geachtet", heißt es von Seiten der Projektpartner. "Es sind neben wirtschaftlich geschnittenen 2-Zimmer-Wohnungen auch unterschiedlich große 3-Zimmer-Wohnungen sowie familiengerechte 4-Zimmer-Wohnungen geplant, sodass für alle Nutzerkreise gesorgt ist." Alle Wohnungen sind barrierefrei vom Keller bis ins oberste Geschoss.

45 Eigentumswohnungen in verschiedenen Größen

"Wir wollen Wohnraum für Einheimische schaffen, aber auch Menschen, die in Ainring arbeiten, sollen die Möglichkeit haben, hier zu wohnen", wünscht sich Eschlberger. Dabei geht es auch um den zweiten Bauabschnitt des Projektes. "Im zweiten Bauabschnitt soll dem Bedarf an leistbaren Eigentumswohnungen Rechnung getragen werden", erläutert Geschäftsführer Hermann Scharl die Fortsetzung. Denn auch Baugrund ist für die Einheimischen rar geworden. Das eigene Haus bleibt oft ein Traum.

In zwei getrennten, unterschiedlich großen Baukörpern werden 45 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von circa 4.000 Quadratmetern errichtet. Die Tiefgarage verbindet unterirdisch beide Gebäude treppenfrei und die Aufzüge erschließen alle Etagen schwellenlos. "Auch in diesem Projektabschnitt wird darauf geachtet, dass die Wohnungsgrößen und das Wohnungsgemenge der Bedarfsermittlung der Gemeinde entsprechen", freut sich Helmut Grundner. Es sollen familiengerechte 4-Zimmer-Wohnungen, zum Teil als Haus-im-Haus-Konzept, und geräumige 3-Zimmer-Wohnungen sowie einige 2-Zimmer-Wohnungen ebenfalls mit modernster und hochwertiger Ausstattung errichtet werden.

Nicht nur mit den Grundstückseigentümern konnte schnell eine entsprechende Vereinbarung getroffen werden, auch bei der Schaffung des Baurechts lief alles reibungslos. "Weder der Bund Naturschutz, noch Nachbarn oder die Politik hatten an dem Projekt was auszusetzen", zeigt sich Ainrings Bürgermeister freudig überrascht. "Es läuft verdächtig gut." Ein Grund mehr für das Gemeindeoberhaupt sich über den Spatenstich und den Beginn der Bauarbeiten zu freuen.

cz

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Ainring

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT