Stimmungs- und klangvoller Winterhoagart

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Ainring - Vor zauberhafter Kulisse wurde beim dritten Winterhoagart von den Mitwirkenden wieder ein vielseitiges Programm geboten.

Viel Glück mit der sternenklaren, nicht allzu kalten Witterung – auch ohne der eigentlich erhofften Schneeauflage - hatten diese Woche die Ainringer Dorffrauen bei der Durchführung ihres Winterhoagarts im Freien. Etwa 300 Besucher strömten erwartungsvoll zum Veranstaltungsort. Die unterhalb der flutlichtbestrahlten Pfarrkirche St. Laurentius sowie der weithin sichtbar naturgewachsenen Fichte mit seinen behangenen elektrischen Leuchtkerzen befindliche Freilichtbühne im Dorfpark – heuer durch eine kurz vorher offiziell eröffnete Feuerstelle erweitert – bildete eine zauberhafte Kulisse, liebevoll geschmückt mit Kerzenlichtern in kleinen Laternen und lodernden Feuerkörben. Unter der Schirmherrschaft des Kulturvereins Ainring hatten rührige Dorffrauen, auch dank der Mithilfe ihrer Männer, es erneut möglich gemacht, mit dieser Veranstaltung unter dem Motto „Heit` woi ma gmüatli zsammakemma“ das dörfliche Gemeinschaftsleben zu stärken.

Die Dorffrauen, die tagelang vorbereitend in Sachen Organisation, Dekoration, Programmzusammenstellung, Verköstigung usw. ihre Aufgabengebiete verteilten, verdienen natürlich erwähnt zu werden: Agnes Reischl, Hilde Hofhans, Ursula Schaider, Käthe Berger-Schwaiger, Susi Schwaiger, Heidi Wiesbacher, Renate Kerschl, Kerstin Kern. Aus dem Kreis der Ainringer Dorffrauen entboten Kerstin Kern sowie Ulrike Sievers, 1. Vorsitzende des Kulturvereins den vielen Besuchern des Winterhoagarts ein herzliches Willkommen und wünschten vergnügliche Stunden.

Im nachfolgend vielseitig gestalteten unterhaltsamen und klangvollen Programm erfreuten zunächst die Bläser mit Martin Wiesbacher, Lukas Aicher, Maxi Reichenberger, Hubert Wiesbacher, Nicole März sowie mit feinen Klängen die Geschwister Bliem mit Bettina, Andrea und Bernhard die Besucher. Das Klarinettenquartett überzeugte ebenso in der Besetzung Angelika Wiesbacher, Elisabeth Hogger, Lisa Lex und Andreas Wiesbacher. Der „Ainringer Vierg`sang“ mit Kathrin und Christian Hofhans, sowie Sonja Mittermaier-Moka und Thomas Moka sangen mit ihren hervorragenden Stimmen unter anderem „Die Winterszeit“, „Was is dös zan Plunder“, einen herzhaften „Jodler“ oder „Maria sieh das Wunder an“. In der Mühle traten sie außerdem - verstärkt durch Richard Dusch – auch als bestechend harmonierende Instrumentalgruppe auf. Das musikalische Geleit gab eine weitere Bläsergruppe mit Mathias Wiesbacher, Reinhard Dusch, Mathias Heintze, Hansi Mühlbauer und Hubert Wiesbacher. Hildegard Hofhans und Ursula Schaider, ausgerüstet mit dem „Schnapskraxerl“, hatten die Besucher in ihrer urwüchsig-netten Art die Anwesenden nicht nur zu einem Willkommenstrunk begrüßt, sondern erheiterten die Anwesenden hoch oben am Balkon des Kulissenhauses auch mit lustigen Geschichten und Sketchen auf, die sie gekonnt eingespielt in bayerischer Mundart vortrugen und dafür, wie alle anderen Mitwirkenden auch, mit viel Beifall des Publikums bedacht wurden.

Natürlich gehört zu einem solchen Winterhoagart die Möglichkeit dem leiblichen Wohl etwas Gutes zu tun, sei es mit einem wärmenden Glühwein, Kinderpunsch, Würsteln oder einem Flammkuchen, frisch gebacken aus dem offenen Ofen beim Brechlbad., wo Bäckermeister Stefan Götzinger in seinem Element war. Die eintrittfreie Veranstaltung, um 18.30 Uhr eröffnet, endete dann gegen 22 Uhr. Dank der Initiative der Dorffrauen und des Kulturvereins erlebten die Besucher schöne Stunden mit dem allseits an die Initiatorinnen gerichteten Wunsch, alljährlich zur Adventszeit diese Veranstaltung in gleicher Weise auszurichten.

schl 

Quelle: BGland24.de

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