Viele Anliegen der Mandatare in der Auftaktsitzung 2014

Wohin mit den Asylbewerbern in Ainring?

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Schon seit langem nicht mehr in Betrieb sind die ehemaligen Trinkwasserbrunnen 1 und 2 am Waldrand zwischen den Ortschaften Mitterfelden und Bruch-Römerstraße in Nähe der Bahnstrecke. In der Gemeinderatssitzung wurde vorgetragen, die beiden Gebäude zu beseitigen, da sie auch künftig nicht mehr benötigt werden.

Ainring - Mit dieser und noch vielen weiteren Fragen und Anliegen beschäftigte sich in seiner ersten Sitzung der Ainringer Gemeinderat. Auch über die Zukunft der Trinkwasserbrunnen wurde entschieden:

Für die erste Gemeinderatssitzung in diesem Jahr hatten sich bei der Ratsrunde relativ viele Anliegen und Fragen an den Bürgermeister bzw. Verwaltung angesammelt. Die Mixtur der Anfragen gestaltete sich vielseitig. Zunächst verwies aber Bürgermeister Hans Eschlberger auf ein Landratsamt-Schreiben, wonach von der Behörde dringend um Vorschläge möglicher Unterkünfte für Asylbewerber gebeten werde. Die Gemeinderatsmitglieder nahmen dies zur Kenntnis. Ihnen wurde mit auf den Weg gegeben bei der Suche und für Vorschläge nach geeigneten Plätzen mitzuhelfen.

Bezugnehmend auf eine Anfrage von Herbert Meigel aus der vorangegangenen Sitzung, betreffend Spazierwege und deren Benützung im Ainringer Moor, hatte die Verwaltung entsprechende Erkundigungen vorgenommen. So konnte Hans Eschlberger die Auskunft des Revierleiters mitteilen, wonach die Brücke im Ainringer Moos und der dazugehörige Weg in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt in der Zeit vom 15. März bis 15. Oktober gesperrt werde. Der Grund dieser Maßnahme seien Brutvorkommen von seltenen Vogelarten wie unter anderem Rohrdommel und Blaukehlchen. Die Aufzucht der Brut solle hier ungestört vom Publikumsverkehr vonstatten gehen.

Sepp Ramstetter wollte wissen, weshalb in „Straß Nord" noch keine Baugenehmigung für die vier Parzellen gegeben werden können und wie es nun in dieser Angelegenheit weitergehe. Dazu antwortete der Bürgermeister, dass die Gemeinde alles getan habe, um die Bauvorhaben zu unterstützen. Probleme gäbe es aber mit der Abwasserbeseitigung. Nördlich vom geplanten Baugebiet befinde sich ein Brunnen der Surgruppe. Um deren Anforderungen zur Reinhaltung des Trinkwasservorkommens gerecht zuwerden, müsse ein Leitungsbauwerk errichtet werden. Dies verursache Kosten von zirka 400.000 Euro. Dieser Kostenaufwand übersteige jegliche wirtschaftliche Vertretbarkeit.

Zu diesem Thema nahm auch Tiefbauamtsleiter Thomas Läpple ausführlich Stellung. Er betonte, entscheidend sei, dass ein größeres Kanalprojekt errichtet werden müsse und ein solches Projekt nicht auf die Schnelle zu lösen sei. Hans Eschlberger ergänzte, man komme wohl nicht umhin, die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. „Es liegt nicht am fehlenden Willen der Gemeinde, wir sind bemüht eine Lösung zu finden", betonte er. Abgeschlossen wurde diese Thematik, dass demnächst ein Gespräch mit der Surgruppe und dem Wasserwirtschaftsamt stattfinden soll mit dem Ziel, eine wirtschaftlich machbare Lösung zu finden.

Schon seit langem nicht mehr in Betrieb sind die ehemaligen Trinkwasserbrunnen 1 und 2 am Waldrand zwischen den Ortschaften Mitterfelden und Bruch-Römerstraße in Nähe der Bahnstrecke. In der Gemeinderatssitzung wurde vorgetragen, die beiden Gebäude zu beseitigen, da sie auch künftig nicht mehr benötigt werden.

Bezugnehmend auf einen Zeitungsartikel sagte Günter Ufertinger, dass in Hausmoning an der Kreuzung Salzburger Straße / Bundesstraße 20 eine Ampelanlage geplant sei. Es habe offenbar ein Umdenken stattgefunden, da solche Vorschläge in der Vergangenheit nicht möglich gewesen seien. Eine perfekte Lösung gebe es sowieso nicht. Dazu sagte der Bürgermeister, beim Straßenbauamt habe es Überlegungen gegeben und ein Für und Wider sei abgewogen worden. Zweifellos wären mit der Ampellösung nicht nur Vorteile verbunden. Rechtlich geprüft werden müsse auch, ob eine Ampelregelung nur zu Spitzenzeiten des Verkehrs aus Mitterfelden in Frage kommen könne.

Unter dem Aspekt „Die Gemeinde soll schöner werden", ersuchte Hans Galler, der Werkausschuss solle sich bei einer seiner nächsten Beratungen mit der Thematik befassen, ob die Beseitigung der beiden, nicht mehr benützten Brunnengebäude 1 und 2, möglich werde. Eine Inbetriebnahme sei auch in Zukunft nicht mehr gegeben. Das dortige Areal könnte dann einem landwirtschaftlichen Zweck zugeführt werden.

Von Herbert Meigel wurde vorgebracht, die Schulbushaltestelle in der Hallerstraße, Ecke Sandgrubenweg, auf den Parkplatz des Kindergartens zu verlegen. So würden damit gefährliche Situationen auf der Hallerstraße entschärft. „Mir ist das Problem sehr wohl bekannt. Der Platz ist keineswegs optimal für den dortigen Halt des Schulbusses", erörterte Hans Eschlberger. Eine Verlegung der Haltestelle Richtung Kindergartenparkplatz soll geprüft werden, wenn keine andere Lösung machbar sei.

Weiters erkundigte sich Herbert Meigel nach der Pflasterung des Gehweges zwischen der Buswendestelle und dem Gasthaus Gamstatter in Perach. „Wir haben dort bisher in der ganzen Länge eine Pflasterung und jetzt wird das letzte Teilstück nach der Sanierung asphaltiert", wunderte er sich. Außerdem wollte er wissen, weshalb bei jedem zweiten Baum an der Hallerstraße die Baumscheiben schräg stünden und ob ein Gewährleistungsanspruch an die Firma gestellt werden könne. Ihm antwortete Tiefbauamtsleiter Thomas Läpple, dass es sich nicht um einen Gewährleistungsfall handle. Der Untergrund sei mit Kies und Humus aufgefüllt. Der Humus könne nicht verdichtet werden. Dies führe dazu, dass die Baumscheiben absacken können. Im Frühjahr sollen nach Läpples Hinweise die schief stehenden Baumscheiben begradigt werden.

Peter Rottmair möchte, dass im Zuge der Neuerrichtung des Geh- und Radweges Ainring – Thundorf eine Tafel mit dem Hinweis auf den Radweg aufgestellt werde. Ebenso fragte er an, ob die kommunale Verkehrsüberwachung nicht auch die Verkehrsinsel überwachen könne, da hier häufig Autofahrer auf der falschen Seite vorbei fahren. Was das Aufstellen des Verkehrszeichen anbelangt wird dieser Hinweis an den zuständigen Sachbearbeiter in der Verwaltung übermittelt. Bezüglich Überwachung der Verkehrsinsel wurde Peter Rottmair mitgeteilt, die kommunale Verkehrsüberwachung sei allein für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig, andere Verkehrsverstöße fallen in die Zuständigkeit der Polizei. Diese Ausführungen riefen bei Rottmair Unverständnis und Kopfschütteln hervor.

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Quelle: BGland24.de

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