Haushalt hat ein Volumen von fast 18 Millionen

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Bei der Bürgerversammlung im Haus der Kultur in Ainring von rechts – Bauoberrat Martin Bambach, stellvertretender Leiter des Staatlichen Straßenbauamtes Traunstein, Polizeihauptkommissar Peter Hußl, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Freilassing, am Rednerpult 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, dahinter Geschäftsleiter Martin Nüß und Kämmerer Thomas Schlosser.

Ainring/Strass - Bei den Bürgerversammlungen blickte Bürgermeister Eschlberger auf das Jahr 2014 zurück. Außerdem ging es um den Haushalt, Asylbewerber und eine Ganztagesklasse:

In einer jeweils 90-minütigen zusammenfassendem Rückblende listete Bürgermeister Hans Eschlberger das wichtigste kommunale Geschehen in den Bürgerversammlungen in Ainring und Straß auf. Zu den Ehrengästen gehörten in Ainring unter anderem der stellvertretende Polizeihauptkommissar von der Inspektion Freilassing Peter Hußl, vom Straßenbauamt Traunstein der stellvertretende Leiter Bauoberrat Martin Bambach und von der Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes Hans Ehgartner.

Eingangs seiner Ausführungen stellte der Bürgermeister heraus, Aufgabe und Bemühen im Gemeinderat und Verwaltung sei es, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich die Gemeinde Ainring als immerhin einwohnermäßig drittgrößte im Landkreis, gut entwickeln könne. Nachhaltiges Denken sei dabei immer besonders wichtig, dabei stünden stets die Interessen nachfolgender Generationen im Auge. „Unter diesem Gesichtspunkt war auch 2014 ein gutes Jahr für unsere Gemeinde", betonte Hans Eschlberger.

Die Aufnahme von Flüchtlingen seien im Vorjahr besonders thematisiert worden. Wie anderorts auch, beherberge die Gemeinde Asylbewerber, derzeit 45. Dabei handle es sich um Syrer, syrische Palästinenser, Afghanen und Eritreer. Es habe dank Initiativen ein Helferkreis und gute Nachbarschaft gebildet werden können. Weitere Flüchtlinge würden heuer noch zur kommen, die dann auch untergebracht werden müssten.

Neben der gebundenen Ganztagesklasse gebe es seit dem Schuljahr 2014/15 die offene Ganztagesklasse - so die weiteren Ausführungen. Dabei werde mit der Arbeiterwohlfahrt Freilassing zusammengearbeitet. Seit September 2014 würde erfolgreich eine Mittagsbetreuung geboten grundsätzlich für alle Schüler. An freiwillige Angebote gebe es neben Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung auch ein pädagogisches Programm.

Als nächsten Beitrag widmete sich der Bürgermeister dem Gemeindehaushalt mit einem Gesamtvolumen im Jahr 2014 von 17,6 Millionen Euro, davon veranschlagt im Verwaltungshaushalt 14,5 Millionen und im Vermögenshaushalt 3,1 Millionen Euro.

Zu Grund- und Hochwasserprobleme informierte der Bürgermeister, es seien insgesamt sechs neue Grundwasserpegel in Perach für ein zusätzliches Grundwassermodell hergestellt worden. Dafür sei 16.000 Euro ausgegeben worden. Vom Lehrstuhl für Hydrogeologie der Technischen Universität München unter Leitung von Professor Einsiedl seien im Rahmen von zwei Bachelor Arbeiten zusätzliche Untersuchungen zu den hohen Grundwasserständen in Perach durchgeführt worden bzw. noch werden. Im Rahmen der Arbeiten gelte es auch physikalische und chemische Messungen vorzunehmen und zu untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen Oberflächen- und Grundwasser bestehe. Die Ergebnisse würden im Gemeinderat bekannt gegeben, sobald diese vorlägen.

schl

Quelle: BGland24.de

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