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Urteil

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

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Aufstellungsbeschluss für alle drei Anträge

Grundstücks-Änderungen im Dreierpack

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Feldkirchen - Zur ersten Sitzung des Bauausschusses im neuen Jahr lagen dem Gremium drei Anträge auf Grundstücksänderungen vor.

Zur ersten Sitzung des Bauausschusses im neuen Jahr tagte das Fachgremium ausnahmsweise im großen Rathaussaal. Im Rahmen des Bebauungsplanes Feldkirchen lagen drei Anträge auf Grundstücksänderungen vor. Bürgermeister Hans Eschlberger hielt es für sinnvoll, alle drei beabsichtigten Maßnahmen unterschiedlicher Bauwerber im „Dreierpack" zusammenzufassen, um auf wirksamste Art Planungsrecht zu schaffen.

Wie Eschlberger hinwies, habe die Verwaltung habe aus diesem Grund intensive Gespräche mit dem Landratsamt geführt, damit die teils schon lange geplanten Vorhaben endlich und vor allem rechtssicher auf den Weg gebracht werden können. Hätte man den gesamten Bebauungsplan in Betracht gezogen, wäre wohl nochmals viel Zeit verloren gegangen. Die jetzige Vorgehensweise sei für alle Beteiligten ein guter und fairer Weg.

Zunächst wurde erörtert, dass das an der Kugelmühlstraße im Besitz der Familie Hogger befindliche Grundstück Fl. Nr. 1960/3 geteilt werden sollte, um für die Tochter Christine auf der neu geschaffenen Parzelle ein Einfamilienhaus - 1 Vollgeschoss mit Kniestock - und Carport errichten zu können. Vom südlichen Nachbargrundstück (Fl.Nr.1960) könne durch Zukauf die Bebaubarkeit des Grundstückes erheblich verbessert werden. Dieser Absicht stand seitens der Gemeinde bei der Beantragung des Vorhabens schon im Vorjahr nichts im Wege.

Bereits in der Sitzung des Fachgremiums im Oktober 2013 hatte man sich mit den Antrag von Peter Nitzinger, beschäftigt. Nitzinger beabsichtigt an seinem Anwesen an der Geppinger Straße eine energetische Sanierung. Anheben des Hausdaches sowie Ausbau von Wintergärten sind vorgesehen. Nach Hinweis des Bürgermeisters sei in der Dezembersitzung der Bauausschuss informiert worden, dass das Landratsamt den erteilten Befreiungen nicht zustimmen könne, vielmehr sei für dieses Vorhaben eine Bebauungsplanänderung erforderlich.

Genauso reagierte das Landratsamt zum Änderungsantrag von Herbert Galler, Geppinger Straße, der schon längere Zeit darauf hofft, dass er endlich an seinem Haus den Kniestock von 40 Zentimeter auf 80 Zentimeter erhöhen kann. Auch hier hat die gemeindliche Bauverwaltung das Vorhaben mit der Behörde im Landratsamt ausführlich besprochen und sich überzeugend auf schnellstmögliche, einfachste und dennoch absolut rechtssichere Lösung, auch dank der Einsicht aus dem Landratsamt, verständigen können. „In allen drei Anträgen soll mit dem Änderungsentwurf der Planungsgesellschaft Lerach das Änderungsverfahren gestartet werden", betonte Bürgermeister Hans Eschlberger.

In kurzen Wortbeiträgen zur vorgebrachten Thematik, begrüßten einige Ausschussmitglieder die gemeindliche Vorgehensweise, damit den Bauwerbern heuer noch die Chance gegeben werden könne, endlich ihre Bauabsichten verwirklichen zu können. Übereinstimmend lautete der Aufstellungsbeschluss die jeweiligen Änderungen des Bebauungsplanes Feldkirchen - es sind dies die 65. (Hogger), 66. (Nitzinger), 67. (Galler) - in Form des Planentwurfs der Planungsgesellschaft Lerach zu billigen und das Verfahren einzuleiten.

schl

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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