Neuer Wohnraum in "Hammerbach Nord"

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So sieht die Planung zur nördlichen Erweiterung des Baugebietes „Am Hammerbach“ in Feldkirchen aus. Bisherige landwirtschaftlich genutzte Fläche wird Wohnbaugebiet.

Ainring - Eine Erweiterung des Baugebietes "Am Hammerbach" ist bereits seit längerem im Gespräch. Nun wurden die Planungsentwürfe endlich akzeptiert.

Es ist schon mehr als Jahrzehnt her, da wurde „Am Hammerbach“, nord-östlich von der Ortschaft Feldkirchen, dort wo einst im Umfeld ein Sägewerk stand, ein Baugebiet erschlossen, bebaut und schließlich vor einigen Jahren in nördlicher Richtung um weitere Neubauten erweitert. Doch dies war noch nicht der Abschluss. Nunmehr ist in diesem Bereich eine weitere Wohnbaulandausweisung vorgesehen.

Der Gemeinderat hatte in jüngster Sitzung im Rahmen einer Bauleitplanung die diesbezügliche Flächennutzungsplanänderung auf der Tagesordnung. Nötig war der Aufstellungsbeschluss und grünes Licht für die ersten Planentwürfe. Für das Vorhaben hatte es keine Auswirkungen, alle Räte plädierten dafür mit Ausnahme von Sven Kluba, der nach eigenem Hinweis als persönlich Beteiligter an Beratung und Abstimmung zu dieser Angelegenheit nicht teilnehmen durfte.

Eine Erweiterung des Baugebietes „Am Hammerbach“ sei bereits zu einem früheren Zeitpunkt in Aussicht gestellt worden, sagte einleitend Bürgermeister Hans Eschlberger. Auch in der Entwurfsfassung des in Aufstellung befindlichen neuen Flächennutzungsplanes sei das Areal als Wohnbaufläche dargestellt. Das Aufstellungsverfahren für den neuen Flächennutzungsplan werde aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, so Eschlberger. Um den Bedarf an Wohnbauland für einheimische Familien ortsplanerisch sinnvoll entsprechen zu können, soll nun das Bauleitplanverfahren gestartet werden. Umgewidmet werde das Grundstück mit der Flurnummer 1997 der Gemarkung Ainring von „Fläche für die Landwirtschaft“ zu „Allgemeinem Wohngebiet“. Die Diplom-Ingenieure Wolfgang Schuardt und Eva Weber erläuterten ihre Planungen und standen danach den Räten Rede und Antwort.

Martin Strobl erkundigte sich nach der auf der Planskizze im Norden dargestellten Kurve und deren Bedeutung. Ihm erklärte Schuardt, dass es sich hierbei um die Einzeichnung des Sichtdreiecks handle. Die Eigentümer seien hierüber informiert. Von Jörg Mader kam die Anfrage ob ein Bezug zur Mühle hergestellt werden könne. Dies verneinte Schuardt und verwies darauf, dass es sich bei der Mühle um ein Sondergebäude handle und dies in ihrer Eigenständigkeit zu betrachten sei. Das Mehrfamilienhaus werde an dieser vorgesehenen Stelle gebaut, weil es dann in einer Linie mit den anderen größeren Gebäuten situiert sei. Zudem werde auf die optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehende Fläche Wert gelegt. Weitere Anfragen bzw. Meinungen zur Größe des geplanten Mehrfamilienhauses hatten Robert Egger und Andrea Semmelmayr-Gondorf. Fakt sei – so der Planer – dass in dem zu planenden Gebäude Platz für vier Familien sei, insgesamt man aber flächensparender planen wolle.

Im ersten Beschluss wurde die vorgelegten Planungsentwürfe gebilligt und die Verwaltung beauftragt das formelle Bauleitplanverfahren durchzuführen. Es handelt sich dabei um die frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung.

Parallel zur Änderung des Flächennutzungsplanes war die Aufstellung eines Bebauungsplanes notwendig. Die Konzeption sieht vor die Errichtung von vier Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten. Der Aufstellung des Bebauungsplanes „Erweiterung Am Hammerbach Nord“ stellten die Gemeinderäte im einstimmigen Beschluss nichts dagegen, ebenso wurden die Planungsentwürfe akzeptiert.

Schlosser

Quelle: BGland24.de

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