In Ainring:

Max Aicher hat jetzt eine eigene Straße

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Eine besondere Würdigung bereits zu Lebzeiten
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Landkreis - Mit einem Marathon an Feierlichkeiten wurde Unternehmer Max Aicher zu seinem 80. Geburtstag gewürdigt. In Ainring wurde sogar eine Straße nach ihm benannt. 

Mit einem großen Fest im Bad Reichenhaller Königlichen Kurhaus feierten Familie, Mitarbeiter, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Max Aichers 80. Geburtstag. Schriftliche Glückwunsche kamen zudem von der Bundeskanzlerin, vom bayerischen Ministerpräsidenten bis zum Salzburger Landeshauptmann.

Den Auftakt der Feierlichkeiten aber bildete ein Empfang des Stahlwerk Annahütte in Hammerau, die ihren Chef nicht nur hochleben ließ, sondern mit einer besonderen Überraschung aufwarten konnte: Der 1. Bürgermeister Hans Eschlberger überreichte Max Aicher ein Straßenschild, das mit der Benennung "Max Aicher Allee" eine seltene Ehrung zu Lebzeiten symbolisierte. Die Namensgebung würdigt in besonders sichtbarer Weise die Verdienste des Unternehmers um den Erhalt und die Entwicklung des ältesten Stahlwerkes der Welt und damit um die Sicherung und Schaffung hunderter Arbeitsplätze in der Region.

Derart bestens eingestimmt empfingen Max Aicher und seine Frau Evelyne dierund 220 Festgäste im Kurhaus, begleitet vom extra angereisten Bischofswerdaer Spielmannszug. Grandios eingestimmt von der Bad Reichenhaller Philharmonie unter Christoph Adt stand mit Professor Hans Werner Sinn, dem Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, passend die Würdigung Max Aichers als Unternehmer von bayerischem, deutschem und europäischem Rang im Vordergrund.

Damit kam Aicher auf den zentralen Aspekt des Festabends zu sprechen: Zur Zukunftssicherung hat er eine Familienstiftung gegründe t, die neben dem Erhalt des Lebenswerkes von Max Aicher vor allem die Aus- und Weiterbildung der über 3000 Mitarbeiter zum Ziel hat. 

Transrapid-Visionen

Wie sich Aicher die Zukunft vorstellt, erläuterte er am Beispiel des von ihm erdachten Transrapid-Netzwerkes, das mit "CO2-freien Flüge auf Höhe Null" alle deutschen Flughäfen im sechs Minutentakt verbinden soll. Die Technik des Transrapids sei die logische Fortsetzung des Modells Schiene und ein Konjunkturprogramm ersten Ranges. "Heute bekämen wir bei all den Bürgerinitiativen keine Eisenbahn mehr" ist sich Aicher sicher. Mit dem Transrapidring aber könne man ohne Abrieb, Abgase und Feinstaubbelastung innerdeutsche Flüge überflüssig machen und zudem die Trasse für dringend benötigte Leitungen nutzen. Die benötigte elektrische Energie sei auch über Solar- und Speicherlösungen ermöglichbar. Die prognostizierten Kosten in Höhe von rund 140 Milliarden Euro schrecken Aicher nicht: "Die Bankenrettung ist um ein Vielfaches teurer."

Die ehrenden Worte der Landräte Grabner und Steinmaßl und der Bürgermeister von Bad Reichenhall, Freilassing und Ainring brachte der scheidende Traunsteiner Landrat auf den Punkt: "Da Max Aicher is a Hund!"

Den Marathon an Lobreden und Unterhaltung steckte Max Aicher bestens weg, bereits am frühen Samstagmorgen feierte er in seiner Baufirma mit den Mitarbeitern und der Freilassinger Stadtkapelle weiter. Seinen anschließenden Besuch beim Eisspeedway in Inzell nutzten Sport und Gemeinde, um den Namensgeber ihrer Arena ebenfalls hochleben zu lassen.

Ohne jedes Anzeichen von Stress oder Ermüdung genoß Aicher das dichtgedrängte Programm über die Tage: "Hauptsach, i bleib gsund!".

Quelle: Pressemitteilung Max Aicher Unternehmensgruppe

Quelle: BGland24.de

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