Strobl stellt Anträge:

Hammerau: Mehr Lärmschutz in der Au?

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In Hammerau-Au wünscht die ÜPW-Fraktion bei der östlichen Wohnansiedlung einen Lärmschutzwall an der B 20 und nach der Ortsausfahrt im Süden (im Bild) eine noch rund 1000 Meter lange beidseitige Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h.

Ainring - Der Fraktions-Vorsitzende der ÜPW, Martin Strobl, stellte im Gemeinderat mehrere Anträge bezüglich des Lärmschutzes an der B20 - mit Erfolg?

Besseren Lärmschutz und mehr Verkehrssicherheit in Hammerau fordert die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) im Gemeinderat Ainring. In jüngster Sitzung stellte Fraktionssprecher Martin Strobl mehrere Anträge in dieser Angelegenheit und ersuchte nach seinem Sachvortrag um zeitnahe Sachstands- und Ergebnismitteilungen zu der Thematik.

Nachteilige Auswirkungen für Anwohner

Wie er zunächst erörterte, sei der Ortsteil Hammerau durch die Bundesstraße 20 in außerordentlicher Weise mit Immissionen belastet. Das Verkehrsaufkommen habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, zum Leidwesen der Anwohner. „Diese müssen weitestgehend ohne Schutz den Verkehr und dessen nachteilige Auswirkungen hinnehmen", sagte Strobl.

Wie er weiter ausführte, seien in anderen Ortsteilen, wie beispielsweise Bruch-Römerstraße, in den Jahren vorher Bürgerinnen und Bürger nicht zuletzt dank der Initiative der Gemeinde Ainring besser vor der auf der B20 verursachten Lärm und Feinstaubbelastung geschützt worden. Auch in Hammerau seien innerorts erfreuliche Fortschritte erzielt worden, jedoch gebe es noch weiteren Verbesserungsbedarf.

Hoher Belastungsfaktor in Ortsteil Au

In einem weiteren Schritt soll nun die Einwohnerschaft des Orteiles Au besser geschützt werden. Gerade wegen dem gegenüberliegenden Gewerbegebiet Hammerau „E" und den jetzt erfolgten Ausbau von Zweirad Stadler seien die Belastungen in diesem Bereich zusätzlich gestiegen.Aus diesem Grund beantrage hiermit die ÜPW-Fraktion – so Martin Strobl – dass die Verwaltung konkrete Schritte zur Entlastung der Hammerauer und Auer Bürgerinnen und Bürger einleite.

Konkrete Forderungen

Nachfolgend schlüsselte Strobl die Forderungen auf: Antrag beim Straßenbauamt auf Herstellung von Lärmschutzmaßnahmen  – beispielsweise Lärmschutzwand – entlang der Bundesstraße 20 auf der östlichen Seite zum Schutz der Anwohner im Ortsteil Au – und zwar in absehbarer Zeit. Der zweite Antrag beinhaltete, dass bei der unteren Verkehrsbehörde die Errichtung eines Geschwindigkeitstrichters erreicht werde. Vorstellbar ist auch Sicht der ÜPW Ainring eine beidseitige Beschränkung auf 70 km/h vor bzw. nach der Ortsausfahrt im Süden, also vom Ortsende Hammerau bis mindestens zum Anwesen Schlicker.

Ergänzt wurden die Anträge mit der Möglichkeit zur Information, Beratung und konkrete Unterstützung der betroffenen Bürger zu Lärmschutzmaßnahmen an den Gebäuden, wie beispielsweise Lärmschutzfenster. Außerdem soll die Prüfung von Fördermöglichkeiten für die dringend erforderlichen Schutzmaßnahmen entsprechend hilfreich unterstützt werden.

Was die Antragstellung eines Lärmschutzwalles betraf, verwies Bürgermeister Hans Eschlberger auf ein geplantes Gespräch mit Bauoberrat Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein.

schl

Quelle: BGland24.de

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