Wunschliste der Gemeinderäte

Ainring - In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden unter anderem Ausbesserungen am Rasensportplatz in Mitterfelden und mehr Ruhebänke im Gemeindebereich gefordert.

Wie üblich wird eine Gemeinderatssitzung mit jener öffentlichen Tagesordnung abgeschlossen, in der aus der Sitzungsrunde Anträge gestellt oder Wünsche und Vorschläge von allgemeinem Interesse geäußert werden können. Zuletzt nahmen die Mandatare davon reichlich und auf vielseitige Art Gebrauch.

Rasensportplatz in Mitterfelden hat Ausbesserungen nötig

Für die SPD-Fraktion stellte Margret Sturm-Wiersig den Antrag, dass der Rasensportplatz an der Mittelschule Mitterfelden während der Sommerferien ausgebessert werden soll. Es seien erhebliche Löcher vorhanden und die Torräume in einem schlechten Zustand.

Hierzu merkte ihr Fraktionskollege Ludwig Moderegger an, dass der Platz als fester Bestandteil für den Schulsport, zwar zusätzlich vom FC Hammerau vor allem für Jugendspiele und Training genützt werden könne, aber auch von Privatpersonen beansprucht werde. Gernot Althammer sprach sich dafür aus, vorerst nicht zu viel Geld in eine Sanierung zu investieren. Wenn auch nicht ausgesprochen, so ist sicherlich der heimliche Wunsch des Hammerauer FC-Vorsitzenden und vieler Sportinteressierten, dass in Mitterfelden mal aus dem Haushaltstopf ein Kunstrasenplatz eingeplant und realisiert werden kann.

Bushaltestelle in der Lattenbergstraße

Michaela Kaml erkundigte sich nach der Möglichkeit einer Bushaltestelle in der Lattenbergstraße in Feldkirchen. Die Anfrage lässt Bürgermeister Hans Eschlberger – wie er antwortete – vom zuständigen Sachbearbeiter prüfen. Nach Mitteilung von Hans Pöllner würden wegen Fehlens des Absperrpfosten auf dem Geh- und Radweg Bruch – Heubergstraße vielfach Autos fahren. Um dies zu verhindern, sollte vom Bauhof der Pfosten angebracht werden.

Außerdem machte Pöllner darauf aufmerksam, dass die Mäharbeiten in Straßenrandbereichen sensibler vorgenommen werden sollten. Hierzu sei erst kürzlich ein Pressebericht des Naturschutzes mit bemerkenswerten Vergleichsbildern veröffentlicht worden. Dazu sagte das Gemeindeoberhaupt, er sei sich der Problematik bewusst und werde dieses Thema in der nächsten Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschusssitzung aufgreifen.

Ruhebänke im Gemeindebereich

Von Gernot Althammer kam der Hinweis, dass sich ältere Mitbürger eine weitere Ruhebank am Papst-Benedikt-Kreuzweg – und zwar im Waldstück nach der Antonius-Kapelle Richtung Ulrichshögl – und ebenso auf dem Weg zum Globus wünschen. „Wir werden die Aufstellung der Bänke überprüfen“, versprach Hans Eschlberger.

Zudem erkundigte sich Gernot Althammer nach der zerstörten Telefonzelle vor dem Rathaus. Soll diese entfernt oder wieder repariert werden, fragte er. Außerdem erkundigte er sich, ob es in Mitterfelden eine Notrufmöglichkeit gebe. Der Rathauschef teilte dem Fragesteller mit, es werde wohl die Telefonzelle nach Anfrage von der Telekom abgebaut. Bis jetzt gebe es noch keine weitere Notrufmöglichkeit in Mitterfelden. Als Standort für eine entsprechende Anlage sei der Bahnhaltepunkt in Mitterfelden im Zuge der Arbeiten für die Fahrradabstellanlage denkbar.

Flächenbewirtschaftung

Zum Schlagwort „Flächenbewirtschaftung“ erörterte Bruno Thurnhausstatter seine im Verwaltungs- und Finanzausschuss gestellte Anfrage bezüglich des Mulchens und die damit verbundene fortschreitende Nährstoffanreicherung. Der Bürgermeister verwies dazu auf die aktuellen Überlegungen und Vorbereitungen für einen Landschaftspflegeverband BGL. Dieser soll sich in der Gemeinschaft der Kommune, der Landwirte und der Naturschutzverbände verstärkt um die Belange von Natur und Landschaft kümmern, beispielsweise auch um Teilaspekte, wie von Gemeinderat Bruno Thurnhausstatter angesprochen. Nach Hinweis des Bürgermeisters werde diese Thematik in der nächsten Sitzung des Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschusses diskutiert.

Schlaglöcher ausbessern

Josef Reichenberger gab bekannt, die Kiesstraße zwischen Thundorf und Ottmaning weise viele Schlaglöcher aus und ersuchte, diese Ortsverbindung wieder in einem besseren Zustand zu bringen. ÜPW-Fraktionssprecher Martin Strobl übergab einen schriftlich verfassten Antrag an die Verwaltung, inhaltlich mit notwendigen Lärmschutzmaßnahmen an der B 20 in Hammerau, speziell Hammerau-Au.

Bliebe noch zu erwähnen, dass vor dem Einstieg in die Tagesordnung Bürgermeister Hans Eschlberger Gemeinderat Sepp Ramstetter zum runden 60. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche aussprach und als Präsent das neue Moorbuch überreichte.

schl

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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