Grundwasser mit hervorragender Qualität

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Ainring - Das Grundwasser in Ainring hat eine hervorragende Qualität. Die Gemeinde investiert dafür jährlich in Anlagen, Unterhalt und Erneuerung der Rohrnetze.

Die Gemeindewerke sind als kommunaler Versorgungsbetrieb der Gemeinde verantwortlich für die sichere und preiswerte Trinkwasser- und Fernwärmeversorgung. Es werden nach Hinweis von Bürgermeister Hans Eschlberger in den Bürgerversammlungen in Ainring und Straß jedes Jahr eine halbe Million Euro für den Betrieb der Anlagen, sowie den Unterhalt und die Erneuerung der Rohrnetze aufgewendet. Zur dauerhaften Sicherung der gemeindeeigenen Trinkwasserversorgung ist am Standort Wiesbach die Errichtung eines weiteren Brunnens geplant. „Das aus dem Gewinnungsgebiet Wiesbach geförderte Grundwasser weist eine hervorragende Qualität auf und kann ohne weitere Behandlung oder Aufbereitung in das Trinkwassernetz eingespeist werden“, freut sich Eschlberger. Dafür gelte Dank und Anerkennung an „unsere“ Bauern für die grundwasserschonende Wirtschaftsweise.

Die Gemeinde habe den notwendigen Grund für den Fassungsbereich des Brunnens erworben. Im nächsten Jahr soll die Brunnenbohrung durchgeführt und die technischen Anlagen errichtet werden. „Die Energieunabhängigkeit ist für uns ein wichtiges Ziel“, betonte der Bürgermeister. So sei im Juni dieses Jahres die Stromversorgung der Brunnenanlage auf Eigenversorgung umgestellt worden. Dafür verwendete man zur Verlegung ein 1000-Volt-Stromkabel vom Fernheizwerk durch Mitterfelden zur Brunnenanlage nach Wiesbach. Damit kann neben dem Schul- und Sportzentrum, der Kindertagesstätte und dem Erlebnisbad jetzt auch das Rathaus und das Wasserwerk in Wiesbach direkt mit elektrischem Strom aus der energieeffizienten Kraftwärmekopplung des Blockheizkraftwerkes versorgt werden. „Die Investitionskosten von 250.000 Euro werden sich durch errechnete Kosteneinsparungen von jährlich mindestens 21.000 Euro in zehn bis zwölf Jahren amortisiert haben“, verdeutlichte das Gemeindeoberhaupt.

Ein weiterer Schritt zur Energieunabhängigkeit wurde vollzogen durch den Kauf eines neuen Monteurfahrzeuges: „Wir waren die Ersten für die Übernahme eines kommunalen Elektroautos im Landkreis“, erläuterte Hans Eschlberger. Das Fahrzeug fahre rein elektrisch und erzeuge keine Abgasemissionen. Die „Tankstelle“ sei das Fernheizwerk. Der „Treibstoff“ bestehe aus Strom aus der Kraftwärmekopplung. Bei einem Verbrauch von 15 kWh/100 km betragen die „Tankkosten“ für hundert gefahrene Kilometer etwa 70 Cent.

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Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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