Besucherrekord im negativen Sinne

Freibad Ainring: Versöhnlicher Saisonabschluss

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Saisonabschluss 2014 im Ainringer Erlebnisbad: Jetzt wird die Erholungsanlage nach Besucherrekord im negativen Sinn quasi „eingewintert". Unser Bild zeigt die Riesenwasserrutsche, das Erlebnisbecken mit Wellenrutsche.

Ainring - Das letzte Wochenende zog nochmal rund 600 Besucher in die heimische Erholungsanlage. Doch aufgrund des nassen August zieht man eher eine negative Bilanz.

Das vergangene und diesjährig letzte Ainringer Freibadewochenende lockte aufgrund des schönen und warmen Spätsommerwetters nochmals insgesamt knappe 600 Besucher in die Freizeitanlage. So gab`s nach den doch recht trostlosen Wochen zuvor, ein aus Sicht der Gemeinde einigermaßen versöhnlichen Abschluss der Badesaison 2014, die ja bekanntermaßen durch anhaltende Schlechtwetterperioden als katastrophal bezeichnet werden muss und das Vorjahresergebnis nicht annähernd erreicht.

Wassertemperatur bis zum Schluss aufrecht erhalten

Bis zuletzt wurde die angenehme Wassertemperatur von 25 Grad im 50-Meter-Sportbecken hochgehalten, im Erlebnisbecken sogar noch höher. Die Benützung des Springerbeckens war an den letzten Tagen durch Sperrbänder untersagt, wirkte sich jedoch beim jungen Publikum nicht aus, denn bis zum Schluss am Sonntag konnte die 104 Meter lange Wasserrutsche, der Strömungskanal, die Wellen- und Kinderrutsche benützt werden und auch der Wasserpilz war bis zuletzt in Betrieb.

Nachträgliche Arbeit steht an

Für das Badepersonal begannen - soweit jetzt endlich die eine oder andere Urlaubswoche angetreten werden kann - nunmehr seit dem gestrigen Montag die diversen Arbeiten, die nun in aller Ruhe durchgeführt werden können. Es gilt unter anderem nochmals gärtnerische Arbeiten zu verrichteten und zumindest ein Rasenschnitt ist auf der 25.000 Quadratmeter großen Liegefläche nötig. Auch die Wasserwacht Freilassing-Ainring räumte am Sonntagabend ihre Station mit den entsprechenden Materialien und Utensilien, unter anderem für Hilfsdienste oder beispielsweise jene, die zur Abnahme von Leistungsabzeichen nötig sind.

Auch dieses Jahr wieder Schwimmunterricht und Wettbewerbe

In speziellen Kursen erlernten auch heuer wieder viele Kinder das Schwimmen durch pädagogisch ausgebildetes Personal. Auch die Schulen nützten das Bad für ihren klassenweise durchgeführten Schwimmunterricht und Wettbewerbe. Die Berg- und Sportfreunde Feldkirchen führten im Freibad einen Teil ihres traditionellen Kombinationswettkampfes Schwimmen/Waldlauf durch.

Schwimmabteilung hat sich bewährt

Am 5. und 6. Juli gastierten unter der Organisation der Schwimmabteilung des TSV Bad Reichenhall zahlreiche Vereine zur zweitägigen Teilnahme an den oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften. Die Schwimmabteilungen von umliegende Vereine nutzten zu bestimmten Zeiten zwei durch Schwimmleinen abgesperrte Bahnen. Auch für schnellere Hobbyschwimmer hat sich die Abschirmung vom übrigen Badebetrieb bestens bewährt. Es wurde vielfach der Wunsch ausgesprochen, auch nächstes Jahr genauso zu verfahren, zumal sich das vom östlichen Startblock des 50-Meter-Sportbeckens „rechts-rauf und rechts-runter" schon bestens ingependelt hat und es auch unter Einhaltung dieses „Schwimmverkehrs" somit zu keinen Kollisionen kommt.

Übrigens: Das Erlebnisbad - und zwar versteckt hinter dem Sprungturm - hatte sich heuer eine Katzenmutter als Geburtsort für ihren Nachwuchs ausgesucht. Das Freilassinger Tierheim nahm sich der Aufgabe an, damit die Jungen nicht verenden, bzw. durch Badegäste versprengt werden.

schl

Quelle: BGland24.de

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