Sternsinger sammeln für Flüchtlingskinder 

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Airing-Feldkirchen - Mit weißer Kreide schreiben sie den Segensspruch "20 C+M+B 14" an die Türen: Elf Gruppen jugendlicher Sternsinger sind in der Gemeinde unterwegs.

Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Marienkirche Feldkirchen, feinfühlig musikalisch auf der Kirchenorgel umrahmt von Kristian Alekisc, hat Pfarrer Wernher Bien zahlreiche Sternsinger, verkleidet in bunten und festlichen Kleidern als Kaspar, Melchior, Bathasar, dem Sternträger und einer erwachsenen Begleitperson am Freitagvormittag ausgesandt.

Insgesamt elf jugendliche Gruppen, darunter drei, gestellt von den Pfadfindern Mitterfelden, sind seither in den Wohngebieten der Pfarrei unterwegs um unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein: Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ Gottes Segen in die Häuser zu tragen, zugleich aber auch Spenden für die diesjährige Aktion zu erbitten und auf die schwierige Situation von Flüchtlingskindern aufmerksam zu machen, damit den Bedürfnissen der Betroffenen wirksam geholfen werden kann. Die Sternsinger bringen die Segenswünsche zum neuen Jahr mit Gesang und Gedichten in die Häuser und Wohnungen. Sie schreiben mit weißer Kreide den Segensspruch „20 C+M+B 14“ an die Türen. Der Spruch ist die Abkürzung für „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Beim Aussendungsgottesdienst erklärte Pfarrer Wernher Bien die alljährliche Bedeutung dieser Sammelaktion der Weltkirche und dankte allen herzlich für das herausragende Engagement. Viele Tausende Kinder und Jugendliche beweisen Jahr für Jahr ihren Idealismus für diese christlich-soziale Aufgabe und den bedeutenden Beitrag zur Milderung der Notsituation von Flüchtlingskindern. Auch mehrere Sternsinger verinnerlichten bei kurzen Vorlesungen, welche Gefahren, Not und Leid Kinder ihres Alters ausgesetzt sind, ihre Heimat fluchtartig verlassen mussten und Familienangehörige den kriegerischen Verbrechen zum Opfer fallen.

Auf der Kirchenorgel spielte Kristian Aleksic zum Mitsingen „Stern über Betlehem“ und „Ein Stern ist aufgegangen“. Der Geistliche segnete das geweihte Dreikönigswasser, Salz, Weihrauch, Kohle und Kreide sowie die Sternsinger und alle Anwesenden in der Kirche. Mit den Worten: „Ich wünsche euch offene Türen und besonders auch offene Herzen für eine willkommene Aufnahme bei der Einwohnerschaft“, entließ der Pfarrer die Sternsinger. Danach machten sich alle eiligst auf den Weg, um sich ihrer christlich-sozialen Aufgabe zu widmen und Gottes Segen zu den Menschen in der Pfarrei zu bringen.

Erwartet wird die Rückkehr der Sternsinger am Montag, 6. Januar zum Hochfest Erscheinung des Herrn / Dreikönig um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche. Ein weiterer Teil der Gruppen findet sich um 10 Uhr im Pfarrzentrum St. Severin ein und nimmt am Gottesdienst teil.

schl

Quelle: BGland24.de

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