Bald fällt Vorhang für Porsches Spielzeugparadies

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Anger - Der Countdown läuft: Es wird eine riesige Sammlung an Modellbahnen und Oldtimern auf 5500 Quadratmetern. Nun steht das Datum für die Eröffnung des Porsche-Museums.

Die Großbaustelle an der A8 bei Anger wird bald Geschichte sein, dann eröffnet das "Traumwerk" von Hans-Peter Porsche, der Enkel von Ferdinand Porsche. Am 20. Juni soll nach jahrelangen Planungs- und Bauarbeiten der Vorhang fallen: Das ganze Areal misst mehr als 25.000 Quadratmeter. Drinnen, auf 5.500 Quadratmeter, die eigentliche Ausstellungsfläche: Eine große Modellbahnanlage, Auto- und Flugzeugmodelle, historisches Spielzeug, Stofftiere. Rund um das Gebäude, auf etwa 20.000 Quadratmeter, eine parkähnliche Anlage mit Spielflächen und Bockerlbahn.

Porsche-"Traumwerk" kurz vor Fertigstellung

Einblick in Porsches Sammlung "echter" Autos

Es soll auch einen Bereich geben, an dem Besucher selbst mit Modelleisenbahnen spielen können. Außerdem plant man jährliche Spielzeugtauschbörsen oder eine Oldtimerwerkstatt, wo Besucher beim Zerlegen von Oldtimern zuschauen können. Auch wird man einen Blick in die private Oldtimersammlung von Porsche werfen können. Etwa 40 Autos nennt er sein Eigen. Auch die Modelleisenbahn des Entertainers Peter Alexander wird im Berchtesgadener Land eine neue Heimat finden.

Alpenregionen in der Modellbahn nachgebaut

Die größten Teile der Modelleisenbahn in Spurweite H0 sind schon fertig. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.

Das Herzstück könnte aber wohl die große Modellbahnanlage werden: Verschiedene alpine Landschaften wurden nachgebaut. Sowohl Landstriche aus Bayern, Österreich und der Schweiz wird man in Anger wiedererkennen können. Unter anderem wurde die Lokwelt in Freilassing nachgebaut, aber auch Semmering, Arlberg oder Bodensee werden vertreten sein. 

In der Spurweite H0 wurden bereits rund drei Kilometer Gleise verbaut, 40 der 180 Züge werden gleichzeitig auf der Anlage in Bewegung sein und dabei Höhenunterschiede von bis zu vier Metern überwinden. Allein an der rund 400 Quadratmeter großen Modellbahnanlage wurde rund zwei Jahre gebastelt.

Hunderttausende Besucher jährlich erwartet

Man rechnet mit einem Besucheransturm: 18 Bus- und über 110 Autoparkplätze sollen rund um das "Traumwerk" entstehen - 200.000 bis 400.000 Besucher werden jährlich erwartet. Was das ganze Projekt gekostet hat? Darüber hüllt man sich in Schweigen, sprach nur von einem "zweistelligen Millionenbetrag". Und womöglich war das noch nicht alles: Auch die Flächen rund um das Traumwerk sind schon im Besitz von Porsche. Ein Bauplan für ein Automuseum wurde schon eingereicht. Auch ein neuer Straßenname für das Areal wurde vom Angerer Gemeinderat bereits abgenickt: "Zum Traumwerk".

xe

Quelle: BGland24.de

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