Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

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Atomkraft - nein danke! Ein Slogan, der für die Grünen immer noch aktuell ist.

Freilassing - Unter diesem Aspekt organisierte die Grüne/Bürgerliste Freilassing zum Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl eine Plakataktion.

Dabei achtete man darauf eher gemäßigte Bilder zu zeigen, da die meisten Fotos von Tschernobyl zu verstörend wirken und dem Betrachter kaum zuzumuten sind.

„Haben wir wirklich alle vergessen, wie es war, das Obst aus dem Garten vernichten zu müssen oder nicht in „de Schwammerl“ zu gehen?“ Elisabeth Hagenauer erinnert sich mit Grausen daran, wie wenig ihre kleinen Kinder es verstanden, die ersten schönen Frühlingstag nicht in den Sandkasten, ja überhaupt nicht nach draußen zu dürfen. „Selbst bei meiner Katze musste ich darauf achten, dass sie keine Erde ins Haus trug......! Ganz zu schweigen von den schrecklichen Bildern aus der Ukraine, dort ist nach wie vor 'Totes Land'", bringt sie es auf den Punkt.

Plakataktion gegen Atomkraft

“Es war schon eine äußerst bedrückende Situation. Schwangeren wurde auch über den darauffolgenden Winter und Frühling hinaus empfohlen keine Milchprodukte zu essen, da die Tiere das Heu vom Sommer fraßen. Man mußte darauf achten, nur holländischen oder dänische Milch, Butter, Käse, Joghurt usw. zu sich zu nehmen“, weiß Marie-Luise Thierauf aus eigener Erfahrung. „In der Muttermilch war die Radioaktivität selbstverständlich dann auch nachzuweisen.“

„Die Endlagerung ist vollkommen unsicher: Asse und Gorleben zeigen das! Und die Bedrohung, dass gefährliches Material in die Hände von Terroristen gelangen könnte, ist ja auch größer denn je!“ so Gerhard Marx und leider so aktuell wie eh und je: „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur gepachtet! Wir sollten endlich entsprechend verantwortlich handeln!“

Ilse Fegg fasst es kurz: „Es ist entsetzlich, dass wir auch am 24. Jahrestag von Tschernobyl immer noch gegen eine Verlängerung der AKW`s kämpfen müssen!"

Pressemitteilung Grüne/Bürgerliste Freilassing

Quelle: BGland24.de

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