Biomasse: Grundsatz-Entscheidung muss her!

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Neben der Freilassinger Kläranlage soll ein Biomasse-Heizkraftwerk gebaut werden.

Freilassing - Es ist ruhig geworden, um das geplante Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing. Zumindest von den Verantwortlichen war in letzter Zeit wenig zu hören. Am Montag soll sich das ändern.

Der Freilassinger Stadtrat soll dann eine Grundsatzentscheidung treffen, wie man weiter verfährt. "Es muss eine klare Linie her, wie man in diesem Fall konkret verfährt", sagte Bürgermeister Josef Flatscher in einem Pressegespräch. Er rechnet natürlich mit einer regen Diskussion, verweißt aber klar auf den bereits 2008 gefassten Endschluss des Stadtrates, mehr auf regenerative Energien zu setzen.

Damals rechnete man mit 250.000 Euro, die investiert werden müssten, bis das Kraftwerk gebaut werden könne. So viel habe man noch nicht ausgegeben, aber Investitionen seien durchaus getätigt worden, so Flatscher. Er hofft, dass diese nicht umsonst waren und bis spätestens 2011 ein Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing steht.

Dafür braucht man natürlich Abnehmer. "Das Interesse ist groß. Vorverträge gibt es aber keine", erklärte Flatscher. Laut dem Bürgermeister würden vor allem die Groß-Abnehmer erst wissen wollen, ob überhaupt gebaut werde. Und dass soll eben der Stadtrat noch in diesem Jahr entscheiden. Gleichzeitig soll auch beschlossen werden, ob die städtischen Gebäude dann ebenfalls an das Heizkraftwerk angeschlossen würden.

Wirtschaftlich wäre es auf alle Fälle, ist sich Flatscher sicher. Er betonte auch, dass es keinen Satzungszwang geben werde. Dass die Bürger also nicht gezwungen würden, anzuschließen. Aber in Zeiten von schwankenden Öl- und Gas-Preisen würde ein solches Kraftwerk mit Rohstoffen aus der Region für Versorgungssicherheit sorgen.

Bleibt abzuwarten, ob das der Stadtrat ebenso sieht und ob die Gegner bei einer Entscheidung für das Kraftwerk einen Bürgerentscheid anstreben werden.

red-bgl24/cz

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Quelle: BGland24.de

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