Breitbandverträge für Tittmoninger Ortsteile

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Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Oliver Maier von der Stadtverwaltung, Dipl.-Ing. Norbert Kreier von der Deutschen Telekom Netzproduktion GmbH und 1. Bürgermeister Konrad Schupfner.

Tittmoning - Gute Nachrichten für die Bürger der Tittmoninger Ortsteile Asten, Kay, Mühlham, Mayerhofen, Kirchheim, Wiesmühl und Himmelreich: Die Breitbanderschließung kommt - aber es dauert noch ein wenig!

Bei einem Ortstermin im Tittmoninger Rathaus unterzeichnete Bürgermeister Konrad Schupfner einen Vertrag mit der Deutschen Telekom: Bis Herbst 2012 wird die Glasfaseranbindung der Ortsteile realisiert, die Kunden können ab Weihnachten 2012 mit einer schnellen DSL-Verbindung rechnen.

Dipl.-Ing. Norbert Kreier von der Deutschen Telekom Netzproduktion GmbH in Traunstein freute sich, dass die leistungsfähige Breitbanderschließung der Versorgungsgebiete Asten, Kay, Mühlham, Mayerhofen, Kirchheim, Wiesmühl und Himmelreich nun realisiert werden kann. Insgesamt werden in die Ortsteile etwa 15 Kilometer Glasfasern verlegt – das Angebot liegt bei 297.000 Euro. Bürgermeister Konrad Schupfner betonte, dass die Stadt Tittmoning mit der Breitbandförderung des Freistaates Bayern rechnen kann, durch diese Pauschalförderung in Höhe von 100.000 Euro liegt das Investitionsvolumen für die Stadt Tittmoning bei 197.000 Euro.

Finanzierbar und realisierbar ist diese Maßnahme nur durch die Tatsache, dass bereits vor 20 Jahren Leerrohre verlegt wurden, die nun die Glasfasern aufnehmen können, so Dipl.-Ing. Norbert Kreier. Über Glasfaser wird der Breitbandausbau in die Ortsteile und ihre Verzweigerpunkte, sogenannte Kabelverzweiger, zugeführt, die in den Orten errichtete DSL-Technik überträgt die Breitbandleistung über die Telefonleitungen in die jeweiligen Haushalte. Damit wird für etwa 75 bis 80 Prozent der Haushalte eine Internetbandbreite von 25 bis 50 Mbit pro Sekunde möglich. Außerdem sei die Glasfasertechnik ein wichtiger Schritt in Sachen Zukunftsfähigkeit: „Wenn die Bedürfnisse der Kunden größer und die Breitbandleistung höher wird, kann man als nächsten Schritt die Glasfaser von den Kabelverzweigern direkt in die Häuser legen, diese Leistung können die herkömmlichen Kupferkabel nicht erbringen. Das ist eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Stadt Tittmoning“, erklärt Kreier.

Auch Bürgermeister Konrad Schupfner ist froh, dass in Sachen Breitband die Wünsche der Stadt nun realisiert werden können: „Es ist wichtig, dass die Attraktivität der Peripherie in Sachen Wohnen und Arbeiten mit den Ballungszentren mithalten kann. Künftig sind dann bei uns auch Heimarbeitsplätze möglich und im Gewerbegebiet Mayerhofen steht eine unbegrenzte Bandbreite zur Verfügung. Das ist ein echter Standortvorteil für Tittmoning.“

Pressemitteilung Stadt Tittmoning

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