Breite Bürgerbeteiligung und viele Vorschläge

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Freilassing - Die Aula der staatlichen Berufsschule Freilassing war zum Start von „gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing“ gut gefüllt.

Bürger/-innen jeden Alters kamen um sich zu beteiligen. Bei den Beiträgen von den Kindern bis hin zu jenen der Senioren wurde deutlich, dass den Freilassinger Bürger/-innen die Zukunft von Freilassing am Herzen liegt. In entspannter und konstruktiver Atmosphäre wurden Ideen eingebracht und basisdemokratisch Vertreter/innen für die Lenkungsgruppe des Stadtentwicklungsprozess gewählt. Der Nachmittag und Abend zeigte sich nicht nur an der Zahl, sondern vor allem an der Vielfalt und Qualität der Beiträge, den Freilassinger/-innen liegt etwas daran ihren Ort gemeinsam zu gestalten.

Familien mit Kindern, Jugendliche, Frauen und Männer jeden Alters kamen und machten mit. Trotz regnerischem, graukaltem Wetter brachten Kinder und Jugendliche den Prozess zum Laufen und fanden sich auf dem Sportplatz der Knabenrealschule ein und sausten um die Wette. Die Kinder und Jugendlichen brachten aber auch viele kreative Ideen ein. Sie malten und zeichneten ihre Vorstellungen von Freilassing 2022 für den Malwettbewerb der Stadt, der in den nächsten Wochen ausgewertet wird. Legjenda Gashi (10 Jahre), Fatjona Zhujani (9 Jahre) und Liza Seljimi (10 Jahre) trugen außerdem das Modell eines Bürgerhauses auf die Bühne, als es hieß: Ihre Ideen sind gefragt.

Sie brachten damit mit zum Ausdruck, was der erste Bürgermeister, Josef Flatscher, in seiner Rede betonte: „Die besten Ergebnisse für uns und unsere Stadt erzielen wir sicher, wenn wir es schaffen, möglichst viele aus allen Teilen unserer Gemeinschaft einzubinden – egal ob jung oder alt, ob aus dem Handwerk oder der Industrie, ob aus der Perspektive der Familie oder als Single. Ich lade Sie ein sich einzubringen! Ihre Ideen sind gefragt. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist Experte für sein persönliches Umfeld. Wir können es uns nicht leisten, dieses Wissen beiseite zu lassen.“

Die Freilassinger Bürger/innen nahmen das bereits ernst, so dass der moderierende Stadtplaner, Michael Leidl, feststellte: „Die Zahl der Wortmeldungen begeistert mich. Das erlebt man nicht überall.“ Erste Schritte hin zum besten Ergebnis für Freilassing, hin zu einer „Regieanleitung“ für die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, für die Stadtgestaltung und für die Landschaftspflege auf einen längeren Zeitraum hin, wie es seitens des ersten Bürgermeisters und seitens der moderierenden Stadtplaner, den Arc Architekten, benannt wurde, sind gemacht. Die Bürger/innen werden nun noch gebeten, bis 2. April weiter ihre Ideen für die Entwicklung Freilassings einzubringen. Auch die, die an der Startveranstaltung nicht teilnehmen konnten, haben Gelegenheit, dem Stadtentwicklungsprozess ihre Ideen mit auf den Weg zu geben.

Die Möglichkeit dazu gibt es zum einen durch Einwurf eines Zettels in eine der Ideenboxen im Stadtgebiet. Diese finden sich im Rathaus, Münchener Straße 15, im Badylon an der Laufener Straße 22, im AWO-Seniorenzentrum, Reichenhaller Straße 75 und im Bürgerzentrum KONTAKT in der Oberen Feldstraße 6. Eine zweite Beteiligungsvariante ist das Schicken eines Briefes an Stadt Freilassing, Münchener Straße 15, 83395 Freilassing. Ebenso aufgenommen werden aber auch alle Beiträge, die per e-Mail an gemeinsam.gestalten@freilassing.de gesendet oder auf Facebook unter www.facebook.com/gemeinsam.gestalten gepostet werden.

Pressemitteilung gemeinsam.gestalten - Stadtentwicklung Freilassing

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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